Faschd „saugudd“

Faschd „saugudd“

SG SaubachSV Preußen Merchweiler  2:2 (0:1)

In Niedersaubach auf tiefem Naturrasen erlebten wir eine ungerechte Punkteteilung. Die SG war sehr aggressiv unterwegs, drei gelbe Karten für den Gastgeber durch Schiri Spang pflasterten den beschwerlichen Weg bis zur Pause, weil unser starkes Pressing schon in der vierten Minute die Führung durch Max Kohler brachte.

Wie Max waren danach viele Mannschaftskameraden, vor allem dribbelstarke Spieler wie Marcel Zenner oder Moritz Schwindling, immer wieder Opfer überharter Attacken. Im zweiten Durchgang wäre hier ein härteres Durchgreifen durchaus berechtigt gewesen, was für einige verwarnte Saubacher Spieler den Platzverweis bedeutet hätte.

Wir hätten mit Marcel Zenner (27.) und Lucas Becker (angebliches Foulspiel nach Treffer in der 44. Minute/Querlatte 45.) den Vorsprung ausbauen können. Sollte nicht sein.

In der zweiten Hälfte überraschte Saubach mit dem glücklichen Ausgleich nach abgefälschter Flanke (Gadell, 47.). Ein Eckball von Max streift ganz knapp am zweiten Pfosten vorbei (49.). Muqaj setzt noch einen drauf in der 65. Minute zum 2:1. Sollten wir hier tatsächlich als bessere Mannschaft ohne Punkte nach Hause fahren?

Handspiel nicht gegeben, Kapitän Felix Kessler peitscht sein Team trotzdem wieder nach vorne. Gleich mehrere gute Kopfbälle finden nicht ihr Ziel, Keeper Wenzel entpuppt sich nach anfänglichen Unsicherheiten mit tollen Reflexen zum überragenden Spieler der SG (57./60.). Obwohl Marcel Zenner angeschlagen ist, hängt er sich weiter rein und hätte beinahe den Ausgleich erzielt (65.).

Im Finish legen wir trotz weiterer Fouls und nicht geahndeter Regelverstöße noch eine Schippe drauf und Felix Kessler ist es dann selbst, der mit dem Kopf Wenzel überwindet (87.). Respekt, das war erneut ein harter Gang.

Hoffentlich tragen wir keine Verletzungen davon.

Wie schön kann Fußball sein …

Wie schön kann Fußball sein …

SG Saubach II – SV Preußen Merchweiler II 3:4 (1:0)

Unsere Zweite besiegte den Tabellenführer vollkommen verdient in Gresaubach in der Nachspielzeit. Das Match war ein echter Kracher. Zur Pause mit einem Handelfmeter hinten, glich Daniel Jung nach der Pause mit einem Wahnsinnsfreistoß aus 20 Metern von rechts gegen Schneider aus (50.), dann gelang ihm das gleiche Kunststück etwas näher auf der anderen Seite (60.).

Als Ferhat Kizmaz mit dem Kopf (!) zum 1:3 (69.) vollendete, schien das Spitzenduell gelaufen. Eine fragwürdige rote Karte durch Schiri Neis gegen Mehmet Kizmaz (71.), eine gelb-rote gegen Salim Bouchama (83.) das Match kippt plötzlich wieder. Zwei Mann Überzahl, das wird (unnötig) wieder eng.

Saubach berappelt sich, findet zuerst kein Gegenmittel, dann die Tore: Wieder Robert (89.) zum 2:3 und Pfeffler zum 3:3 in der Nachspielzeit (93.). Randy Lee Duwa, der zuvor bei einem Konter Schneider fast schon bezwungen hätte, startet in der letzten Sekunde zu einem Flankenlauf von links und hämmert die Pille hoch oben ins Netz (95.).

Riesenjubel, die Preußen erobern völlig zu Recht die Tabellenspitze! Mega, Glückwunsch an Coach Mario Köbrich, der die Mannschaft aus vielen Einzelkönnern zu einem echten Team formt.

Ganz früh raus aus dem Pokal

Ganz früh raus aus dem Pokal

FC Lautenbach – SV Preußen Merchweiler 2:1 (1:0)

Unser erster Auftritt im Sparkassen-Pokal 20/21 war bereits der letzte. Beim Landesligisten Lautenbach haben wir uns sang- und klanglos vor etwa 100 Zuschauern verabschiedet. Schade für den Verein, die Fans und das Team, das sich damit auch die Chance auf weitere attraktive Gegner verspielt hat.

Ganz früh waren wir schon in Unterzahl – Konter, letzter Mann, unser Nachwuchsspieler Aaron Jordy bringt den Stürmer der Lautenbacher ungestüm in Höhe der Mittellinie zu Fall. Schiri Jafar Zawar zögert nicht: Rote Karte, Aaron aus unserer blutjungen Pokaltruppe (Durchschnittsalter 23 Jahre) ist raus (14. Minute). Das fing schon einmal bescheiden an bei Regen, tiefem Naturrasen und schlechtem Flutlicht.

Das vermutlich auch den ersten Gegentreffer begünstigte, als Neher in Überzahl aus der Distanz abzog und das Leder mit Aufsetzer an Pascal Haus vorbei ins lange Eck beförderte (25.). Wir wehrten uns zwar noch mit Chancen in der 14. und 32. Minute, konnten den reaktionsstarken Keeper Tobias Jost aber vorerst nicht bezwingen.

Als nach der Pause auch Martin Krolik vom Gastgeber wegen Beleidigung der Zuschauer das Feld räumen muss (49.), sind die Karten mit gleicher Mannstärke auf beiden Seiten neu gemischt. Sollte man meinen … Leider kommen aber immer noch zu wenige Impulse unserer Preußen nach vorne. Ein abgefälschter Freistoß bei einer „Mini-Mauer“ zum 0:2 besiegelt die unnötige Niederlage (Wiesen, 70. Minute).

Lukas Pirron aus unserer Offensivabteilung kann noch zum Anschlusstreffer einschieben (80.), mehr ist leider nicht mehr drin. Lautenbach ist verdient weiter und wir raus aus einem Wettbewerb, der uns in den letzten Jahren immer wieder herausragende Begegnungen auf den Haldy brachte.

E1 erobert nach dem dritten Sieg im vierten Spiel Platz Zwei der Qualigruppe

E1 erobert nach dem dritten Sieg im vierten Spiel Platz Zwei der Qualigruppe

E1 – SG Bohnental-Hasborn 5:3 (3:1)

Im zweiten Heimspiel der Qualifikationsrunde traf unsere E1 auf den Tabellenzweiten aus Hasborn, der bislang drei Siege errungen hatte und nur gegen den Tabellenführer aus Steinberg-Deckenhardt Federn lassen musste. Für unsere Truppe waren die Ausgangsvoraussetzungen wie folgt: bei einem Sieg konnte man mit den Gästen gleichziehen, bei einem Triumph mit mindestens zwei Toren Unterschied würde man sogar Platz Zwei erobern. Ein Unentschieden oder eine Niederlage würde jedoch das Erreichen der ersten drei Plätze und damit die Quali für die höchste Klasse der E-Jugend im Nordsaarkreis in weite Ferne rücken.

Das Trainerteam Sascha Müller und André Woll konnte für dieses kleine Topspiel bis auf Noah Graß auf alle Stammkräfte zurückgreifen. Tim Wehrmeier hütete demnach das Tor, Nico Hinsberger und Jason Lionti bildeten die Verteidigung, Kapitän Léon Woll übernahm die Schaltzentrale im Zentrum, flankiert von Torben Leischow und Louis Müller und im Sturm begann Lias Bungert. Erik Moor und Finn Sieger komplettierten den Kader.

Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Partie, die sich erwartungsgemäß zunächst sehr ausgeglichen gestaltete. Nach zehn Minuten übernahmen unsere Jungs aber das Kommando und konnten durch Léon Woll (15.) in Führung gehen. Nun waren wir am Drücker und es rollte Angriff auf Angriff in Richtung des Hasborner Tores. Insbesondere unsere Dreierkette im Mittelfeld zeigte immer wieder, was sie spielerisch drauf hat und kombinierte sich durch die gegnerischen Reihen. In der 16. Minute ließen wir noch eine Hundertprozentige liegen, dann erhöhte aber Torben Leischow nach schönem Zusammenspiel über links in der 19. auf 2:0. Doch Hasborn war noch lange nicht geschlagen. Die Gäste hielten weiter dagegen und erzielten in der 23. den Anschlusstreffer, der jedoch prompt durch einen satten Distanzschuss von Léon Woll, der zum zweiten Mal an diesem Tag von der Strafraumgrenze aus traf, zum 3:1 gekontert wurde. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Pause.

Wie schon am letzten Spieltag tat uns die Unterbrechung nicht so gut. Die Gäste kamen hellwach in die zweite Hälfte, während vor allem unsere rechte Abwehrseite den Wiederanpfiff völlig ver­schlief. Individuelle Fehler und waghalsige Abwehraktionen mündeten schließlich im 2:3 (30., Handelfmeter) und 3:3 (36.). Die Begegnung drohte zu kippen, aber zum wiederholten Male in dieser Spielzeit steckte unsere Truppe nicht auf, sondern errang angepeitscht von ihrem Kapitän wieder die Ober­hand. Das 4:3 in der 38. Minute war ein mustergültiges Beispiel für den wiederentfachten Siegeswil­len. Unser Angriff schnürte die Gäste solange in deren Sechzehner ein, bis die Kugel über der Linie geschoben war (Léon Woll, 38.). Den ergebnistechnischen Schlusspunkt dieser spannenden und mit fairen Mitteln umkämpften Partie setzte abermals Léon mit seinem vierten Treffer an diesem Nach­mittag zum 5:3 in der 43. Minute.

Unterm Strich errang unsere E1 einen verdienten Sieg und steht mit 9 Punkten und 21:13 Toren auf Rang Zwei der Neunergruppe. Am 31.10. steht die Reise zum Tabellenletzten nach Münchwies an, ehe wir am 07.11. zuhause auf den Verfolger aus Uchtelfangen treffen (4. mit 6 Punkten und 41:11 Toren).

Aufstellung: Tim Wehrmeier (TW), Jason Lionti, Nico Hinsberger, Louis Müller, Torben Leischow, Léon Woll, Lias Bungert, Finn Sieger, Erik Moor

Tore: Léon Woll (4), Torben Leischow

U19: Auswärtssieg

U19: Auswärtssieg

SG SV Hellas Bildstock – SGMWH   2 : 3  (0 : 1)

Im Spiel von SG SV Hellas Bildstock gegen unsere Spielgemeinschaft gab es Tore am laufenden Band. Am Ende stand es 3:2 zugunsten der Gäste. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schoss Simon Marx den Führungstreffer für unsere Spielgemeinschaft. Ein Tor auf Seiten der Elf von Coach Markus Meiser machte zur Pause den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften aus. Marc Hoppmann beförderte das Leder zum 2:0 von unserer SG über die Linie (50.). Das Team von Thorsten Hebenthal versenkte die Kugel in der 51. Minute zum 1:2. Maxim Stenger machte in der 68. Minute das 3:2 von SG SC Wemmetsweiler perfekt. Am Ende stand unsere SG als Sieger da und entführte damit drei Punkte aus Friedrichsthal.

SG SV Hellas Bildstock muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als 4 Gegentreffer pro Spiel. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden von SG SV Hellas Bildstock liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 23 Gegentreffer fing. In dieser Saison sammelte SG SV Hellas Bildstock bisher zwei Siege und kassierte vier Niederlagen.

Unsere Spielgemeinschaft schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 17 Gegentore verdauen musste. Am liebsten teilt die SG die Punkte. Da man aber auch einmal verlor, steht die Mannschaft derzeit in der zweiten Hälfte der Tabelle.

Die Spielgemeinschaft ist jetzt mit sechs Zählern punktgleich mit SG SV Hellas Bildstock und steht aufgrund des besseren Torverhältnisses von 11:17 auf dem siebten Platz.