Gegen Aufsteiger Einöd knüpften wir zwar erneut an die Aufwärtsentwicklung der letzten Wochen an, versäumten aber das Wichtigste im Fußball: Tore zu erzielen. Am ärgerlichsten: Aufsteiger Einöd blieb die gesamte Distanz über blass und erspielte keine zwingenden Torgelegenheiten. Da wären doch drei Punkte Pflicht gewesen. Es ist zum Haare raufen … Unsere Preußen waren deutlich überlegen, machten von Beginn an Druck, standen in der Defensive sicher, bekamen die Pille aber einfach nicht ins Tor.
Hier eine Auswahl der größten Gelegenheiten: Marcel Zenner (2. Spielminute, 5., 85.), Pirron (15., 25., 40., 60., 65.), Schwindling (24., 42.) und Jochum (65.). Dominik Jost im Kasten des Gegners musste sich nur selten gewaltig strecken, um eine Niederlage zu verhindern (25., 65.).
Die meisten Bälle strichen knapp vorbei oder wurden von der vielbeinigen – bisweilen auch vielarmigen (diskutabel: 28. und 80. Minute) – Abwehr geblockt. Einöd wehrte sich mit Mann und Maus und hatte am Ende einfach nur Glück. Alleine Marcels Schüsse aus guter Position waren super angesetzt und wurden dreimal abgefangen.
Aber alles Lamentieren hilft nichts – auf dem Papier steht nur ein Pünktchen. Das müssen wir beim Aufsteiger und Letzten Bostalsee am Sonntag auswärts unbedingt ändern. Sonst wird’s richtig eng bei verbleibenden acht Spielen. Also: Kopf hoch, weiter Druck, dann platzt der Knoten wieder. Und: Tore, Tore, Tore – wie zuletzt in Bliesmengen. Das Potenzial haben wir doch. Am Ende wird der Tüchtige belohnt.
SV Merchweiler 2- VfB Heusweiler 1: 0:2 (0:1)
Unsere Zweite wehrte sich tapfer gegen Heusweilers Erste, dem Tabellenzweiten. Und zeigte trotz fünf Ausfällen Charakter, kämpfte, wirbelte, gab kaum einen Ball auf. Marvin Kellers Freistöße hätten ein Tor verdient. Aber es sollte nicht sein. Heusweiler nutzte seine Konter eiskalt und vollstreckte. Das macht eben den Unterschied zu einem Meisterschaftsfavoriten aus. Trotzdem insgesamt ein respektabler Auftritt. Mal schauen, was im Lokalduell bei der Wemmatia rumkommt.
Die weiteren Termine: Sonntag, 7. April, 15 Uhr: SG Bostalsee-SV Preußen Merchweiler Sonntag, 7. April, 13.15 Uhr
Der Aufwärtstrend hatte sich beim Remis gegen Jägersburg 2 schon angedeutet, da mangelte es noch an der Chancenauswertung. Im schönen Bliesgau war das in der ersten Hälfte auch so, danach rappelte es aber heftig im Karton: Beim Fünften vier Treffer, das kann sich sehen lassen! Endlich „biss“ unser Team wieder von der ersten Minute an, war insgesamt „galliger“, wie ein Edelfan des Gastgebers nach dem Match in aller Fairness feststellte.
Ganz stark Niklas Wolter in der Defensive, auch Valentin Meiser, Jan Stoll und Lukas Hornung gaben keinen Ball auf, kommunizierten intensiv. Stefan Mai und Felix Kessler im Mittelfeld stets aufmerksam und präsent, offensiv verstanden sich Marcel Zenner und Lukas Pirron glänzend, Marcel legte super auf, Lukas wurde seinem Ruf als Torjäger mit drei Treffern voll und ganz gerecht. Moritz mit viel Tempo auf dem Flügel. Auch Alexander Jochum lief ständig an, beschäftigte die Abwehr mit seinen Dribblings immer wieder.
0:1 Lukas Pirron
Entscheidung in der 2. Halbzeit
Den
ersten Treffer nach deutlicher Feldüberlegenheit erzielte Lukas Pirron in der
22. Minute abgeklärt. Er verzögerte im Konter zuerst den Abschluss und setzte
den Ball danach gekonnt über den Blies-Keeper in die Maschen. Da fiel auch ihm sichtlich
ein Stein vom Herzen. Ein Treffer von Bliesmengen (40.) wurde zum Glück wegen
Abseitsstellung nicht gegeben. Valentin Meiser ganz ungewohnt als Stürmer hätte
vor der Pause auf 0-2 erhöhen können, sein gut gedachter Heber hoppelte leider am
Kasten vorbei (41.).
Kabinettstück, der 3. Streich von Lukas
Lukas Pirron ist nach Zuckerpass von Alex in der 49. Minute wieder durch, umkurvt den Torhüter, stürzt aber. Dann bedient ihn Marcel von der linken Seite sehr präzise, das 0-2 (51.). Der Gastgeber kann das Ruder in Hälfte zwei nicht herumreißen, auch ein Patzer in unserer Defensive (72.) zum 1-2 bringt unsere Jungs nicht mehr aus der Ruhe. Einzig ein Querlattenschuss des Gegners kann notiert werden.
An diesem Sonntag wollen alle Preussen unbedingt den Dreier. Folgerichtig das 1-3 von Lukas erneut nach genialer Vorarbeit von Marcel (75.), Alexander Jochum krönt seine gute Leistung mit dem 1-4 (85.).
Bitte nachlegen!
Dem gesamten Team samt Coach Peter Müller ein großes Kompliment für diesen mitreißenden Sonntagnachmittag. Zu Hause gegen Einöd bitte sofort nachlegen! Mit dieser Einstellung halten wir die Klasse.
Die Aktiven holten am Sonntag zu Hause insgesamt vier Punkte. Eine gute Bilanz.
SV Merchweiler – FSV Jägersburg 2: 0:0
Trotz klarer Feldüberlegenheit und insgesamt sieben hochkarätiger Chancen sollte es gegen den Achten Jägersburg 2 einfach nicht sein: Statt eines sicherlich verdienten Sieges reichte es auf dem Haldy nur für ein Remis.
Trotzdem muss der Mannschaft ein großes Kompliment ausgesprochen werden. Alle gaben mit großem Einsatz alles, waren hochmotiviert. Wenn man sich die Verletzten-Liste anschaut (Kleer, Zimmermann, Schorr, Domenico Rao wurde am Fuß operiert, spielt diese Runde leider nicht mehr) ist dieses Engagement umso höher zu bewerten. Unsere Elf rückt zusammen und hat verstanden, dass im Finish jeder Zweikampf zählt, um hoffentlich gegen Ende die Klasse zu halten. In der Defensive spielte Kapitän Valentin Meiser auf der rechten Seite und dirigierte seine Kette. Ungewohnt, aber erfolgreich. Kein Gegentreffer, das ist schon mal eine Hausnummer.
Unser neuer Torjäger Lukas Pirron tat sich am Sonntag sehr schwer, konnte leider aus zum Teil bester Position nicht vollstrecken (Distanzschuss 27./Flanke 29./ Kopfball 65./Flachschuss 87 Minute). Das ändert sich bestimmt in Kürze. In der Vorbereitung zeigte er ja eindrucksvoll, dass er es drauf hat. Weitere gute Chancen (Stoll 55./Zenner 53./89./Jochum 70. Minute) ließen wir ebenfalls liegen.
Stefan Mai mit starker Leistung
Jägersburg meldete sich kurz vor der Pause mit zwei guten Bällen (44./45. Minute), Max Strack im Tor war aber aufmerksam. Insgesamt konnte der Gegner mit dem Punkt hochzufrieden sein – Jägersburgs starker Keeper Tom Schmidt hatte jedenfalls großen Anteil daran. Stefan Mai überzeugte im Mittelfeld gerade in der ersten Hälfte und gab gute Impulse nach vorne. Insgesamt eine deutliche Körpersprache des gesamten Teams über die volle Distanz, die signalisierte: Wir schaffen das.
Daran gilt es anzuknüpfen. Beim Fünften in Bliesmengen-Bolchen ist das sicherlich doppelt schwer, wo die Emotionen auch im Publikum bekanntlich stets hoch kochen. Mit dieser positiven Einstellung aber nicht unmöglich.
Torjäger Dirk Meiser schoss beim Match am Sonntag den „Bubacher Vogel“ ab und erzielte sage und schreibe vier Tore (18./45./55./75. Minute). Hammer, der Kracher! Das Team von Coach Mario Köbrich und Kapitän Tobi Scheidhauer kontrollierte den Gegner ohne Probleme und gewann hochverdient. Glückwunsch!
Von wegen klare Sache: Unsere C-Jugend zeigte beim Achtelfinale des Saarlandpokals gegen den Favoriten Homburg eine sensationelle Leistung., verlor erst in der Verlängerung. Super eingestellt gab es trotz widriger Bedingungen vor toller Kulisse von Beginn an kein Halten. Homburg wurde ständig im Spielaufbau gestört, die meisten Bälle bereits im Mittelfeld abgefangen. Und dann forsch nach vorne.
Schon ganz früh hätte es rappeln können. Angriff über die rechte Seite, scharfer Ball nach innen, abgewehrt, Distanzschuss, knapp vorbei. Homburg fehlen lange die Mittel, gegen den Merchweiler Abwehrblock durch zu kommen. Und wenn es mal gelang, waren da ja noch zwei Keeper, die an diesem Abend herausragend reagierten: Torben Steil (erste Hälfte) und Alessio Polito. Wir können uns glücklich schätzen, solche Talente in unseren Reihen zu haben. Zu schade, dass der große Einsatz aller am Ende nicht belohnt wurde.
Erst in der ersten Hälfte der Verlängerung sorgte ein Flachschuss ins lange Ecke für die Führung der Homburger, kurz danach ein Ball unter die Latte fürs 0:2. Das wars dann. Im Nieselregen ließen viele unserer Jungs der SG die Köpfe hängen, hatten aber überhaupt keinen Grund dazu – großes Kompliment, ihr wart Spitze!
Beide Aktiven-Teams blieben bei den ersten Spielen nach der Winterpause auswärts ohne Punkte. Die Erste unterlag 0:3 in Ballweiler, die Zweite 2:6 in Heiligenwald.
SG Ballweiler/Weckl./Wolfersh.- SV Merchweiler 1: 3:0 (0:0) In Ballweiler hatten beide Teams größte Mühe, bei ständigen Sturmböen und Kapriolen des Leders halbwegs kontrollierten Fußball zu spielen. Das Ergebnis des Fünfzehnten gegen den Vierten verzerrt etwas den eigentlichen Spielverlauf. Bis in die zweite Hälfte hinein waren die Mannschaften gleichwertig, wenige Schüsse fanden das Tor, waren zumeist ungefährlich (Tomzik 18./Zenner 32./Jochum 42.). Kämpferisch waren unsere Preußen überlegen, zum Teil auf Kosten gelber Karten, die Spielanteile ausgeglichen.
Unsere beiden „Neuen“, Stefan Mai und Lukas Pirron, zeigten Präsenz, soweit möglich. Wenn der Stürmer fast alle Standards selbst ausführt, kann er vorne eben keine Tore machen. Da müssen unbedingt Varianten her. Stefan Mai ging selbstbewusst und körperbetont in viele Zweikämpfe, er ist eine echte Bereicherung. Moritz Schwindling (nach dem 1:0 für Alexander Mai) konnte leider keine Akzente mehr setzen. Max im Kasten machte seine Sache gut.
SC Heiligenwald 2 – SV Merchweiler 2: 6:2
Beim Achten hatten sich unsere Preußen sicher mehr erhofft. Antonio Rossi stand im Kasten, konnte das halbe Dutzend beim Lokalrivalen nicht verhindern. Allerdings hatte unsere Zweite in der Vorbereitung – zum Teil krankheitsbedingt – kaum Trainingseinheiten und Spielpraxis. Das rächte sich wohl.
Die nächsten Spieltermine:
Sonntag, 17. März 2019, 15 Uhr: SV Merchweiler 1- SV Jägersburg 2