Matchwinner Pirron und Jordy

Matchwinner Pirron und Jordy

VfB Theley – SV Merchweiler 2:4 n.V. (1:1)

Drei Spiele in sieben Tagen – das ist hart für den Kader.

Deshalb liefen am Pokalabend am Mittwoch beim Verbandsligisten Theley zu Beginn unsere Talente aus der Jugend (Lukas Kiefer,Johann Kessler, Simon Marx und Maxim Stenger) auf, ergänzt um zwei Spieler der Zweiten Mannschaft, Flaktrim Dervishi und Randy Duwa. Leider verletzte sich Flaktrim schon früh nach einem Foul am Knie und musste später zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus. Von dieser Stelle gute Besserung!

Die erste Hälfte zeigte von beiden Seiten wenig Berichtenswertes. Lediglich Randy Duwa überlief immer wieder die Abwehr, seine Schüssen aus spitzem Winkel gingen jedoch drüber (16./26.). Die beste Chance auf Naturrasen hatte Johann Kessler, Theleys Keeper kann reaktionsstark abwehren (46.). In der zweiten Hälfte wird der Gastgeber stärker, Silas Krämer schiebt beim ersten nennenswerten Angriff nach guter Kombination das Leder ins lange Eck, die Führung (61.). Wir halten dagegen, nichts Zwingendes.

Gleich drei Stammspieler sollen die Wende bringen (70.), was sich letztlich auch bewährt. Zuerst schockt uns Theley aber noch mit einem Pfostentreffer, dann wäre es wohl sehr schwer geworden (78.). Wir arbeiten nun gut nach vorne, bekommen auch zwei Freistöße in guter Position, ohne Erfolg. Schließlich ist es Lukas Pirron, der doch noch in der 90. Minute die Verlängerung erzwingt.

Alles auf null, Konzentration. Kaum wieder auf dem Platz, verwertet Aaron Jordy eine präzise Flanke von Randy Duwa zur Führung (92.). Theleys Defensive ist nun verunsichert, wir legen nach, wieder schlägt Pirron zu, das 1:3 (102.). Zweite Hälfte der Verlängerung. Geht da noch was? Theleys Anschlusstreffer zum 2:3, erneut Krämer, lässt noch einmal Hoffnung bei Theley aufkommen (108.). Die währt aber nicht lange. Aaron Jordy zieht staubtrocken ab, das 2:4 (110.). Die Preußen sind weiter, super.

Der Mannschaft ein großes Kompliment für den Willen, das Ding doch noch einmal umzubiegen. Und den vieles Fans aus Merchweiler ein Dankeschön, die an einem Wochentag den Weg nach Theley auf sich genommen haben. Letztlich wurden sie mit einem spannenden Match belohnt.

Kuriosität am Rande: Das Spiel begann etwas später, weil der Schlüssel zur Schiedsrichterkabine abbrach und sich dort die Pfeife befand. Zum Glück hatte unser Vereinsmitglied Jörg Koch noch eine im Auto und half damit aus … Sachen gibt’s …

Wichtiger Punkt gegen Hellas

Wichtiger Punkt gegen Hellas

SV Preußen – Hellas Bildstock 1:1 (0:1)

Die Hellas kam mit breiter Brust zum Haldy. Mit einem 7:1 hatte der Nachbar zuletzt Schwarzenbach vom Platz gefegt und den Kontakt zur Spitze gehalten. Unsere Preußen mussten in Schiffweiler nach einer Verletztenmisere eine bittere dritte Niederlage in Folge hinnehmen.

Eine schwierige Ausgangssituation, kein Duell auf Augenhöhe für das Derby am achten Spieltag. Zu Beginn wieder dabei David Jostock, Moritz Schwindling musste pausieren. Für eine frühe Überraschung hätte Lukas Pirron sorgen können, als er schon in der vierten Minute auf Keeper Wüschner aus spitzem Winkel zusteuerte. Sein Abschluss (noch) nicht erfolgreich. Die Hellas ließ den Ball vor der Abwehr durchlaufen, suchte mit präzisen Pässen in die Lücken der Kette oder hohen Bällen den Durchbruch. Lange ohne Erfolg, bis Jeremy Ewertz goldrichtig steht und aus kurzer Distanz verwandelt (28.). Die Führung, nicht ohne Wirkung. Wir erobern zwar immer wieder das Leder, die Bälle nach vorne sind aber zu ungenau, die Hellas aufmerksamer.

In der zweiten Hälfte verhindert Pascal Haus im Tor mit der ersten von mehreren Paraden einen höheren Rückstand. Er spielte eine starke Partie. Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Marcel Zenner kam unser junges Talent Johann Kessler aufs Feld (66.). Seine Sprints auf der rechten Seite sorgten für Unruhe, wir sind wieder im Spiel.

Bildstock versucht es mit Distanzschüssen, ohne Erfolg. Luca März wird nicht mehr gesucht, um das Spiel zu ordnen. Wieder ist es Lukas Pirron, der Wüschner mit einem Ball aufs lange Eck zur Parade zwingt. Vor dem Strafraum die ersten Fouls, unsere Preußen rücken nach. Leider machen wir nichts daraus bis zur 89. Minute. Der fünfte Freistoß aus beinahe gleicher Position sorgt mit einer Finte endlich für den Ausgleich. Felix Kessler lässt für Lukas Pirron liegen, der schickt Wüschner in die falsche Ecke. 1:1.

Jan Stolls Kracher in der 90. Minute an den Innenpfosten wäre drei Punkte wert gewesen, aber es sollte nicht sein. Simon Marx kommt noch für Andreas Gräsel (90.). Kompliment an den Schiedsrichter, den früheren Oberligaspieler Frank Distler, der das Lokalderby souverän und ohne Hektik leitete.

Wir haben nun eine harte Woche. Mittwoch Pokal in Theley, bereits am Samstag gegen Rohrbach. Hoffen wir, dass der dünne Kader das durchhält.

Dritte Niederlage in Folge

Dritte Niederlage in Folge

FSG Schiffweiler-Ldw – SV Preußen 4:1 (2:1)

Ein Teil der Zuschauer stand noch am Eingang in der „Corona“-Schlange, da hatte es schon zweimal beim Derby im Mühlbachstadion gerappelt.

In der ersten Minute legte der Gastgeber durch Schmidt vor, dann zogen die Preußen rasch nach mit Kapitän Felix Kessler (5.). Nur fünf Minuten später die erneute Führung für Schiffweiler durch Dirnberger.

Andeas Gräsels Distanzschuss hätte beinahe erneut zum Ausgleich geführt, aber Babicius hat die Ecke und Marcel Zenner kommt beim Abpraller zu spät (12.).

Als David Keller völlig grundlos Rosemann bei einem ruhenden Ball tritt, handelt er sich die rote Karte von Schiri Niebergall ein (30.). Damit brachte er sein Team noch stärker in Bedrängnis. Trotzdem hätte Jan Stolls Flanke in der 39. Minute in Unterzahl mit etwas mehr Genauigkeit zu einem Treffer durch Jean Marc Hemmer führen können.

Erwartungsgemäß hält Schiffweiler in der zweiten Hälfte den Druck aufrecht, Schweiger erzielt in der 47. Minute bereits das 3:1, die Vorentscheidung. Die Luft ist raus, es hagelt gelbe Karten, bis wieder Schmidt einige Minuten vor dem Schlusspfiff auf 4:1 erhöht.

Wir werden uns am kommenden Sonntag zu Hause gegen die Hellas aus Bildstock gewaltig anstrengen müssen. Das Vorspiel bestreitet unsere Zweite Mannschaft, die in der Kreisliga A um den Aufstieg kämpft.

Zu wenig Torgefahr

Zu wenig Torgefahr

SV Preußen – FC Freisen 0:2 (0:0)

Trotz einer engagierten kämpferischen Leistung erarbeitete unser Team zu wenige torgefährliche Aktionen gegen den Tabellendritten. Zudem leisteten wir uns zwei grobe Fehler in der Defensive, die zur Niederlage führten.

Freisen war offensiv etwas stärker, hatte in der Schlüsselszene Glück und überstand fast 40 Minuten mit einem Feldspieler als Torhüter (!). Da hätten wir unbedingt mehr draus machen müssen.

In der ersten Hälfte lief unser Team noch hervorragend an, zerstörte früh den Spielaufbau und setzte Freisen unter Druck. Vorne gelang aber wenig. Im Angriff setzte unser Verteidiger Lucas Becker einen Kopfball übers Tor (24.), ein guter Schuss von Jean Marc Hemmer verfehlte knapp sein Ziel (42.). Mehr war nicht zu notieren.

Freisen setzt nach Wiederanpfiff prompt einen Ball an die Querlatte, ein Treffer von Andreas Gräsel wird wegen Abseitsstellung nicht anerkannt (50.). Noch ist das Match offen. Marcel Zenner mit dem Kopf, wieder drüber (51.). Als sich Ersatztorhüter Kirchberger von Freisen an der Hand verletzt, muss Feldspieler Marek Glas in den Kasten (53.).

Wir machen selbst daraus nichts, bekommen kaum einen Ball aufs Tor. Als es nach einem Missverständnis unseres Torhüters mit Verteidiger Felix Kessler auch noch zum Eigentor kommt, fährt der Zug plötzlich in die andere Richtung (66.). Unser Team wehrt sich, findet aber kein Durchkommen mehr.

Freisen legt nach, erneut wird der Ball auf dem Silbertablett serviert, Schad nutzt die Schwäche eiskalt aus (77.), 0:2. Jan Stolls Volley (81.) und Kopfbälle von Becker und Gräsel (82./93.) ändern nichts mehr am Ergebnis. Das ist bitter. Wir müssen beim Lokalduell in Schiffweiler am Samstag vieles verbessern.

SV Preußen II – Borussia Eppelborn 11:0 (8:0)

Erwartungsgemäß hatte die Borussia gegen unsere Zweite keine Chance. Unser Team war technisch und körperlich zu dominant. Die Borussia nahm die Niederlage tapfer hin und spielte fair. Die Tore erzielten: Dervishi (2), Elder (2), Scheidhauer, Müller, Hay (3), B. Rao und Keller. Super Jungs, bleibt weiter oben dran!

Linnebacher Bau spendiert neue Trikots

Linnebacher Bau spendiert neue Trikots

F-Jugend der SG Merchweiler/Wemmetsweiler/Heiligenwald beim Spieltag in Illingen mit neuen Trikots ausgestattet

Nicht nur optisch machten die Jungs und Mädels der F-Jugend am vergangenen Samstag beim Turnierspieltag in Illingen eine gute Figur.

Mit einem starken Auftritt der Jungs in der ersten Spielrunde konnten alle Spiele erfolgreich bestritten werden. Auch die beiden Teams unserer SG in der zweiten Spielrunde zeigten erfrischenden Fußball und wussten mit tollem Einsatzwillen zu überzeugen. Lohn waren schöne Spielkombinationen und tolle Tore. Unsere vierte Mannschaft in der dritten Spielrunde musste gegen deutlich stärkere Gegner als am vorangegangenen Wochenende antreten und erreichte mit einem Sieg, einer Niederlage und einem „gefühlten Unentschieden“ fast eine ausgeglichene Bilanz.

Noch mehr freuten sich die Spieler unserer SG aber über die neuen, orangenen Trikots. Mit über zehn Neuzugängen seit Trainingsbeginn im August agieren nunmehr mehr als 40 Kinder in der F-Jugend. Folglich reichte die Spielkleidung nicht mehr aus und die Teams der F-Jugend können sich glücklich schätzen, dass die Firma Linnebacher Bau die Mannschaften mit neuen Trikots ausstattete.

Herzlichen Dank dafür an Linnebacher Bau.