Zum 150jährigen Jubiläum der Sparkasse Neunkirchen wurde die Aktion „Meine Helden“ ins Leben gerufen. Die Sparkasse Neunkirchen hat ein Volumen von 150.000 EUR ausgelobt, dass sie an gemeinnützige Vereine weitergeben will.
Die Sparkasse Neunkirchen verteilt am Sonntag im Rahmen der Merchweiler Schlemmertage reichlich Spendenguthaben. Jeder „Preuße“ kann ab 14Uhr bei der Sparkasse auf den „Kaiserterassen“ vorbeischauen und Spendencoupons für unser SVPM-Projekt (siehe Link) sammeln. Dazu müsst ihr nicht einmal Kunde der Sparkasse Neunkirchen sein. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und für die Kinder steht eine große Hüpfburg parat.
Haltet euch für dieses Wochenende bereit! Samstags startet die Geschäftstelle Ottweiler einen Aktionstag auf dem Ottweiler Altstadtfest und Sonntags startet die Geschäftsstelle Merchweiler ihren Aktionstag zu den Schlemmertagen. An beiden Tagen kann sowohl ein gemütlicher Frühschoppen, ein gutes Mittagessen oder Kinderbelustigung in Form einer Hüpfburg und sonstigen Aktivitäten mit dem Sammeln von Spendenguthaben für unseren SVPM verbunden werden.
Die Sparkasse hat sich richtig was einfallen lassen und freut sich über reichlich Besuch und wir freuen uns, wenn ihr die Spendengutscheine, welche die Sparkasse verteilt, unserem Projekt gutschreiben würdet!
Also: auf zur Sparkasse Neunkirchen und einen Gutschein abholen
Das Projekt der Preußen
Zum 100 jährigen Jubiläum müssen dringend die Toilettenanlagen auf unserem Haldy erneuert werden. Ein Bauplan wurde bereits vomm Zeichenbüro Meloni in Merchweiler erstellt. Durch den hohen Arbeitseinsatz unserer Mitglieder und den Spenden der Sparkasse Neunkirchen erhoffen wir uns ein zügiges umsetzen dieses Vorhabens. Unterstützen Sie uns bei der Materialbeschaffung. Jeder Euro hilft. 🙂
Wir möchten die ToilettenAnlage neu erstellen, vor allem eine 2 Toilette für unsere weiblichen Gäste.
C-Jugend der SG gewinnt Saisonfinale in Primstal 1:2
Die SG Merchweiler-Wemmetsweiler-Heiligenwald gratuliert dem U15-Meister der Kreisliga Nord! Ein besonderes Dankeschön geht hierbei an das Trainer-Team Ronny Steil, Klaus Salm und Mathias Marx.
Thema Ehrenmänner: auch mit der U15 wollten wir in dieser Saison Bezirksliga spielen, doch das Aufstiegsspiel in Ottweiler endete mit 1:2 äußerst unglücklich. Was danach folgte, war eine Aneinanderreihung von Erfolgen und grandiosen Leistungen. Exemplarisch das Pokal-Achtelfinale gegen den Regionalligisten FC Homburg, dem man über die volle Distanz ein 0:0 abverlangte. Das zum Ende eine Meisterschaft dabei herausspringt, ist eben eine Frage der Ehre!
Mit dieser Mannschaft wird die SG noch sehr viel Freude haben. Kameradschaft ist der Schlüssel zum Erfolg!
Der jüngere Jahrgang unserer D-Jugend hat die Pflichtfreundschaftsrunde als Tabellenerster abgeschlossen und darf nun die Meisterschaft feiern. Die SG gratuliert den Trainern Eric Baltes und Martin Becker mit ihrer Mannschaft zu dieser besonderen Saisonleistung.
Eigentlich sollten wir in der Altersstufe U12/U13 noch nicht so sehr auf Ergebnisse, Punkte und Tordifferenzen schauen. Aber man muss einfach sagen, dass die Spieler dieser Mannschaft keine kleinen Kinder mehr sind, denn Sie spielen einen ehrlichen und herzerfrischenden Fußball.
Die U12 hat in 2 Feldrunden insgesamt 10 von 12 Spielen gewonnen und dabei ein Torverhältnis von 97:22 (!) erzielt.
3:1 Heimsieg am Sachsenkreuz gegen Röchling Völklingen
Gratulation an unsere A-Jugend, die auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga antreten darf. Mit einer sehr ordentlichen Leistung gegen die bekannt spielstarke Völklinger Mannschaft wurden die notwendigen Punkte am Mittwochabend eingefahren. Bereits im Hinspiel konnten wir uns mit 4:1 gegen Röchling durchsetzen.
Kurz zum Spiel: Unsere Elf agierte aus einer stabilen Abwehr, in der sich David Keller und Jean-Marc Hemmer Bestnoten verdienten. Röchling Völklingen, bei denen Aktiv-Posten Corentin Bund fehlte, überzeugte mit sehr ballsicherem Spiel und hatte mit dem Hochkaräter Niclas Jung (11) und dem umsichtigen Kapitän Azizi Seyed die stärksten Kräfte. Ausschlaggebend für den Sieg war die mentale Überlegenheit unserer Mannschaft, die sichtlich bereit war, alles in einen Sieg zu investieren. Stark wie immer Kapitän Felix Will, der zwar sehr früh vom souverän leitenden und omnipräsenten Schiedsrichter Roland Küster mit Gelb eingebremst wurde, trotzdem aber im Mittelfeld die Fäden in der Hand behielt. Im Spiel nach Vorne sehr schnell und quirlig Johann Kessler, Berrit Brunke und der dribbelstarke Maxim Stenger. Marc Broschardt traf mit beherztem Abschluß zum 1:0, Berrit Brunke kaltschnäuzig zum 2:0 wenige Minuten später. Spätestens mit dem 3:0 durch Niclas Fries waren alle Fragen geklärt, obwohl dem SV Röchling noch der hochverdiente Ehrentreffer durch den pfeilschnellen Christophe Birgensler (85.) zum 3:1 gelang.
Für ein Saison-Fazit ist es allerdings noch zu früh, denn am Samstag geht es zunächst nach Auersmacher. Gegen die JFG Obere Saar gab es im Hinspiel eine unglückliche 4:2 Niederlage.
Bis zur Gründung der Bundesliga in der Saison 1963/64 wurde in 5 regionalen Oberligen als damals höchste Deutsche Liga gespielt. Da für 1951 die Rückkehr der Saarländischen Vereine (das Saarland war nicht Teil der Bundesrepublik Deutschland) in den Deutschen Liga-Spielbetrieb vereinbart wurde, galten der 1. FC Saarbrücken und Borussia Neunkirchen mit ihrem Profikader für die kommende Saison in der Oberliga als gesetzt. Als 3. Saar-Verein konnte der Saarländische Qualifikant zur Oberliga aufsteigen – der SV Merchweiler !
Das Saarland und die Bundesrepublik trennte 1947-1956 eine Grenze
Es gibt in Merchweiler verschiedene Meinungen darüber, ob es die „beste Mannschaft“ der Preußen war. Ganz bestimmt hat sie sportlich den weitesten Schritt aller bisherigen Teams getan. Als Vertreter des Saarlands stand sie 1951 in den Aufstiegsspielen zur Oberliga.
1951 – Auf dem Haldy wurde guter und erfolgreicher Fußball geboten, 1.000 Zuschauer und mehr bei den Punktpielen waren normal, keine Seltenheit. Der FCS und Borussia Neunkirchen tingelten mit ihren Profis durch Europa und nahmen am „Internationalen Saarlandpokal“, dem Vorläufer des Europa-Pokals, teil. Beide Vereine stellten jeweils eine 2. Mannschaft für die Landesliga (Ehrenliga Saarland). Trainer der Preußen war Reinhold Schank, ein ehemaliger Vertragsspieler der Borussia.
Bis zum 18. Spieltag am 11.02.1951 waren die Preußen mit 27:7 Punkten der klare Titelfavorit. An diesem Sonntag entschied der FCS mit einem deutlichen 1:5 die Meisterschaft auf dem Haldy. Beim Hinspiel in Saarbrücken trennten sich beide Mannschaften noch 1:1
Die Niederlage gegen den FCS brachte die Preußen aus dem Tritt, denn in den restlichen 9 Spielen konnten nicht mehr als 6 Punkte erzielt werden (5 Niederlagen, 2 Unentschieden, 2 Siege). Fast wurde alles verspielt.
Am letzten Spieltag (29.04.1951) verlor überraschend Hauptkonkurrent SV St. Ingbert mit 1:0 gegen den als Absteiger feststehenden SC Altenkessel. Die Preußen mussten bis zur 82. Minute im Heimspiel gegen Dudweiler zittern, bis Herbert Dorn in seinem letzten Spiel für die Preußen den wichtigen 1:1 Ausgleich erzielte. Herbert Dorn wechselte nach diesem Spiel nach Quierschied.
SV Merchweiler – Dudweiler 1:1 (0:1) Preußen: Edgar Busse; Fritz Koch, Günther Kleer, Heinz Hammer, Kurt Platte, Erich Zenner, Alfred Pfeiffer, Reinhold Schank, Hermann Scherer, Herbert Dorn, Benno Koch Dudweiler: Schweig, Weishaar, Koch, Wagner, Moschel, Crauser, Bücher, Bick, Deutsch, Rudig, Fritz Tore: 0:1 Rudig (35.), 1:1 Dorn (82.) Schiedsrichter: Flechsenhaar (Ludwigshafen) – Zuschauer: 800
Verein
Sp.
Tore
Punkte
1.
1.
FC Saarbrücken II
26
83:38
39:13
2.
Preußen Merchweiler
26
55:41
33:19
3.
SV
St. Ingbert (N)
26
58:45
33:19
4.
SuSG
Völklingen
26
45:40
30:22
5.
Viktoria
Hühnerfeld (N)
26
55:47
29:23
6.
SV
Saar 05 Saarbrücken
26
62:52
28:24
7.
SV
Homburg
26
39:39
27:25
8.
ASC
Dudweiler
26
64:47
26:26
9.
VfB
Neunkirchen II
26
50:39
26:26
10.
SF 05 Saarbrücken (M)
26
49:50
26:26
11.
SV
Mittelbexbach
26
47:47
25:27
12.
SC
Altenkessel (N)
26
37:60
17:35
13.
FC
Ensdorf
26
33:82
13:39
14.
SC
Friedrichsthal
26
37:87
12:40
Damit war der FCS II Meister der Landesliga, aber nicht aufstiegsberechtigt. Um den 2. Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Oberliga berechtigte, wurde zwischen den nun punktgleichen Merchweiler und St. Ingbert ein Entscheidungsspiel notwendig.
Am 10. Mai 1951 wurde die Partie in Dudweiler vor 2.000 Zuschauern ausgetragen. Die Preußen, erstmals ohne Herbert Dorn, wurden von Spielertrainer Reinhold Schank zum Sieg 4:2 geführt. Die Aufstiegsspiele konnten nun beginnen.
SV St. Ingbert – SV Merchweiler 2:4 (1:2) SV St. Ingbert: Schömann, ———, ——–, Flieger, Kaiser, Becker, Harzheim, Metz, Klemmer, Wagner, Wachs Preußen Merchweiler: Edgar Busse; Reinhold Schank, Kurt Platte, Günther Kleer – Fritz Koch, Heinz Hammer, Erich Zenner, Ernst Mauer, Hermann Scherer, Alfred Pfeifer, Benno Koch Tore: 0:1 Benno Koch (18.), 1:1 Klemmer (22.), 1:2 Alfred Pfeifer (42.), 1:3 Hermann Scherer (65.), 2:3 Wagner (70.), 2:4 Hermann Scherer (84.) Schiedsrichter: Dinger – Zuschauer: 2.000
Aufstiegsrunde zur Oberliga
Die Aufstiegsrunde wurde in 2 Gruppen gespielt:
Gruppe I: – SG Pirmasens – SV Merchweiler – VfR Frankenthal – ASV Hochfeld
Gruppe II: – SC Bad Neuenahr – SG Weisenau – TuS Konz – Spfr. Herdorf
Gespielt wurde eine vollständige Runde (Hin- und Rückspiel) innerhalb der Gruppen. Die beiden Gruppenersten spielten über Kreuz die Finale, von denen die jeweiligen Sieger in die Oberliga aufstiegen.
Für die Preußen begann das Aufstiegsrennen an Pfingsten mit einem Testspiel beim damaligen Kreisliga-Verein FV Eppelborn. Die Generalprobe am 15. Mai 1951 ging mit 1:0 (Schirra) verloren.
Am Donnerstag den 24. Mai 1951 (Frohnleichnahm) fand in Merchweiler das erste Aufstiegsspiel statt. Der Gegner war der ASV Hochfeld, und die Preußen gewannen den Auftakt mit 1:0 (Benno Koch, 41.).
Die nächste Aufgabe war am Sonntag den 27. Mai 1951 das Auswärtsspiel in Pirmasens. Vor 3.500 Zuschauern gingen die Preußen in der 3. Minute in Führung, verloren die Partie am Ende mit 5:1.“Zu hoch“, wie die SZ den Preußen nach gutem Spiel bescheinigte.
Nun wartete Frankenthal. Am Sonntag den 03. Juni 1951 gab es für die Preußen nichts zu holen und mit einer deutlichen Niederlage im Gepäck trat man die Heimreise an.
Das erste Rückspiel, aber eigentlich schien die Sache fast gelaufen. Am Mittwoch den 06. Juni 1951 kam die SG Pirmasens auf den Haldy und wurde deutlich mit 3:0 nach Hause geschickt. 1:0 Hermann Scherer (12.), 2:0 Benno Koch (50.), 3:0 Eigentor (70.) – Schiedsrichter: Fritz (Oggersheim)
Die letzte Chance auf einen der beiden Finalplätze war dann das Heimspiel gegen Frankenthal am Sonntag den 10. Juni 1951. Der Gast ging in der 25. Minute in Führung, Alfred Pfeifer glich zum 1:1 noch vor der Halbzeit aus (40.). In der 60. Minute unterbrach Schiedsrichter Ditsch (Kaiserslautern) wegen eines Platzregens die Begegnung für 15 Minuten. Dann ging es sehr schnell. Die meisten Zuschauer waren wegen des Regens gegangen, als eine Minute nach Wiederanpfiff Frankenthal den 1:2 Siegtreffer markierte. Aus – Traum vorbei.
Jetzt mussten die Preußen im letzten Spiel der Runde um die „goldene Ananas“ am Mittwoch den 13. Juni 1951 beim ASV Hochfeld noch einmal ran. Vielversprechend der Anfang am Mundenheimer Bahnhof, wobei der Zustand Spielfeldes ein Fußballspielen laut SZ eigentlich nicht zuließ. Zur Pause führten die Preußen mit 1:2 (Hermann Scherer, Ernst Mauer). Den Führungstreffer für Hochfeld setzte Mohr. Schiedsrichter Oswald pfiff zur zweiten Halbzeit, und in 20 Minuten erzielte Hochfeld 4 Treffer. Zudem musste Hermann Scherer nach 10 Minuten mit Nasenbeinbruch vom Platz und die Mannschaft spielte mit 10 Mann weiter.
Zusammenfassung: Do 24. Mai 1951 Merchweiler – Hochfeld 1:0 So 27. Mai 1951 Pirmasens – Merchweiler 5:1 So 03. Juni 1951 Frankenthal – Merchweiler 4:1 Mi 06. Juni 1951 Merchweiler – Pirmasens 3:0 So 10. Juni 1951 Merchweiler – Frankenthal 1:2 Mi 13. Juni 1951 Hochfeld – Merchweiler 5:2
Soweit der sportliche Ablauf. Die Preußen haben versucht, sich sportlich für die Elite-Liga zu qualifizieren. Ein Aufstieg in die 2. Liga war für den Vertreter des Saarlandes (vermutlich politisch) nicht vorgesehen. Hier legen wir noch einen Artikel aus dem Kicker Sportmagazin vom 20. Juni 1951 vor. Es darf sich jeder seinen Reim darauf machen.
Die Preußen blieben also in der nun bezeichneten 1. Amateurliga – für die nächsten 15 Jahre – und es sollte auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass man dicht an der Meisterschaft und dem Aufstieg scheiterte.
Die übrigen Mannschaften der Relegationsrunde (Bad Neuenahr, Herdorf, Konz, Pirmasens und Hochfeld – heute Ludwigshafener Sport-Club) stiegen auf in die 2. Liga, der VfR Frankenthal hatte sich mit Weisenau am Ende für die Oberliga qualifiziert.
Die Belastung und die Erfahrungen der Aufstiegsrunde, bei der ja nicht viel zum Erfolg gefehlt hatte, führten in der darauffolgenden Saison fast zum Abstieg, der nur knapp vermieden werden konnte. In dieser Saison qualifizierten sich der SC Altenkessel (4.) und Viktoria Hühnerfeld (3.) für die 2. Liga. Saar 05 (Vizemeister) und die Sportfreunde Saarbrücken (Meister) durften die 2. Liga überspringen und stiegen direkt in die Oberliga auf.