Wunder gibt es immer wieder!

Wunder gibt es immer wieder!

Weihnachtsbaumverkauf zum Wohlfühlen

Richtig volle Hütte hatten wir mal wieder beim nunmehr 10. Weihnachtsbaumverkauf auf dem Haldy. Die frisch geschlagenen Nordmanntannen gingen weg wie warme Semmeln. Schon gegen Mittag waren nur noch wenige kleinere Bäumchen übrig. Ein großes Dankeschön an die fleißigen Helferinnen und Helfer der Ersten und Zweiten Mannschaft, des Vorstandes und der Jugend.

Ein besonderes Lob an die Initiatoren Marc Lesch und Ronny Steil, die unsere Baumaktion damals aus der Taufe gehoben hatten und auch 2024 wieder eifrig mitwirbelten. Familie Kuhn bot ihre vor Ort angefertigten, leckeren Zimtwaffeln an. Glühwein, Bockbier und leckere Würstchen wurden gerne angenommen.

Guido lockte mit seinen Merchandising-Artikeln wie Schals, Tassen und Trikots viele Fans an. Die frostigen Temperaturen sorgten für echtes Vorweihnachtsfeeling.

Übergabe unserer Mega-Spende von 24.000 Euro

Große Freude auch bei den Familien von Nadine und Marius. Unser Benefizevent vom Oktober mit Jugendturnier (48 Teams), Springburg, Fußballdart, Foodtrucks und einer Mega-Tombola mit 1600 Preisen sowie Ebay-Versteigerung und Spendenaufrufen brachte insgesamt 21.800 Euro.

Der Charityverein CBF rundete auf 24.000 Euro auf. So konnten Vorstandsvorsitzender Nicola Wirges gemeinsam mit Cheforganisator Heiko Zimmer und dem CBF den betroffenen Familien beim Weihnachtsbaumverkauf Schecks zu jeweils sage und schreibe 12.000 Euro überreichen.

Das Geld fließt in Pflege und Behandlung der beiden Schlaganfallpatienten. Darüber hinaus dürfen die Kids zu Spielen der Zweiten Bundesliga mit dem SV Elversberg und dem 1. FC Kaiserlautern. Alles in allem eine rundum gelungene Aktion, die wieder einmal beweist, dass Empathie und Engagement Unmögliches möglich machen kann.

Allen Spendern und Beteiligten ein ganz großes Kompliment!

Pokal-Hammer: Der FCS kommt wieder auf den Haldy!

Manchmal hat man keine Worte mehr: Das Losglück bescherte uns im Sparkassenpokal erneut den attraktivsten Gegner fürs Viertelfinale. Der FCS ist wieder da! Im März 2025 steigt das Topspiel SV Preußen Merchweiler- 1.FC Saarbrücken auf dem Haldy, das jetzt schon bei Spielern wie Fans große Vorfreude hervorruft.

Ein erstes organisatorisches Treffen fand schon statt, der Spieltermin steht aber noch nicht final fest. Das Ganze ist mit großem Aufwand verknüpft. Aber zuletzt rockten wir 1.700 Zuschauer. Alles lief sehr diszipliniert und ruhig ab, das wird uns sicher auch dieses Mal gelingen. Selbst die schwere Verletzung unseres Abwehrchefs Lucas Becker am Pokalabend fand dank professioneller medizinischer Betreuung ein gutes Ende.

In dieser Hinsicht hoffen wir natürlich, dass Amateure wie Profis 2025 den Platz gesund und munter verlassen. Wir informieren, sobald Näheres zum Spiel vereinbart ist.

Glanzlos ins Viertelfinale

Glanzlos ins Viertelfinale

Viertelfinale – super! „Das ist aber auch das einzig Erfreuliche an diesem Abend“, meinte Coach Björn Klos arg enttäuscht nach dem Match bei Blau-weiß in St. Wendel. Von einem Klassenunterschied oder gar einer zwingenden Überlegenheit unserer Saarlandliga-Truppe gegen den Landesligisten war nur zu Beginn etwas spürbar. Über weite Strecken hielt der Gegner mit, weil wir ihn spielen ließen. Taktische Anweisungen verpufften. Und im Angriff vergaben wir zu viele Hochkaräter. Von der mitreißenden Sonntagspower gegen die Palatia war nur noch wenig zu spüren.

Los gings mit viel Energie und Torhunger: Zweimal setzt sich Sascha Bamberg kraftvoll bei Flankenläufen rechts und links durch und legt flach zur Mitte auf für Lesch und Keßler, die völlig freistehen und nur noch einschieben müssen (3./9.), 0:2. Keller hätte sogar schon in der sechsten Minute erhöhen können, rutscht aber ganz knapp an einer Flanke vorbei. Prima, es läuft wie im Training. Wohl in der Erwartung eines sicheren Sieges lehnen wir uns zurück, stören rustikal und kassieren prompt einen Foulelfmeter, den Bernard sicher gegen Dennis Bamberg verwandelt: 1:2 (15.). Das Publikum ist zurück und feuert seine Mannschaft an. Kurz danach muss Dennis wieder ran: Ein Distanzschuss ins lange Eck (17.) und eine Eins-zu-Eins-Situation (21.) klärt er bravourös.

Als Dosenbach dann aber das Leder halbhoch in Höhe des Sechzehners neben den rechten Pfosten setzt, ist auch er machtlos. 2:2 (24.), erstmals Ausgleich, jetzt ist Stimmung in der Bude. Keller stürmt von rechts erneut alleine auf den 17-jährigen (!) Nachwuchstorhüter Strube zu, zielt aber vorbei am langen Eck (25.). Zehn Minuten später dann ein unhaltbarer Abschluss von ihm im Strafraum, erneut die Führung zum 2:3 (35.). Zentraler Freistoß Keßler, 17 Meter, rechts vorbei (39.) Sascha Bamberg scheitert kurz vor der Pause aussichtsreich an Strube (44.).

Frische, offensive Spieler kommen in Hälfte zwei: Pirron für Lesch und Modeste für Sampson (46.), später zudem Affes für Bamberg (68.). Auch Hornung für Keller (76.) und Wolter für Perez (78.) dürfen noch mal ran. Bis auf einige Chancen für Pirron und Modeste (sie verfehlen beide das Tor mit Flachschüssen) und dem zweiten Treffer von Keller zum 2:4 (74.) geht in diesem Pokalmatch bei schwierigen Lichtverhältnissen nun nicht mehr viel. Abpfiff, gewonnen, Viertelfinale!

So recht will auf dem Platz noch keine Freude aufkommen. Ein stärkerer Gegner hätte uns an diesem Abend wohl aus dem Wettbewerb geworfen. Sind wir nun gespannt auf die nächste Runde, in der wir uns zweifellos steigern müssen.

Mitgliederversammlung 2024

Mitgliederversammlung 2024

Der Vorstand lädt alle Vereinsmitglieder herzlich ein zur Mitgliederversammlung am

Sonntag, 24. November 2024, 16.30 Uhr,
in unser Clubheim Haldy.


Tagesordnung

  1. Begrüßung Ehrung der Verstorbenen
  2. Berichte des Vorstandes und der Abteilungen
  3. Berichte der Kassenprüfer
  4. Aussprache
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Ergänzungswahlen
  7. Neuwahl eines Kassenprüfers
  8. Erhöhung der Mitgliedsbeiträge
  9. Anträge
  10. Verschiedenes

Anträge sind schriftlich einzureichen bis 20. November 2024 unter

SV Preußen Merchweiler e.V,
Postfach 1211,
66585 Merchweiler


Wir bitten um zahlreiches Erscheinen.

Der Vorstand

Blitztore von Simon

Blitztore von Simon

Ein ganz gefährlicher Gegner kam zu uns mit dem Tabellenvierten und Aufsteiger FC Palatia Limbach. Würden wir die „Festung Haldy“ auch beim letzten Heimspiel 2024 halten können? In dieser Runde hatte uns schließlich noch kein Team zu Hause bezwungen.

Aber hallo! Simon Jostock aus der Defensive erledigte die Palatia bereits in den ersten zehn Minuten! Natürlich nicht ohne die tatkräftige Unterstützung seiner Mannschaftskameraden. Was unser Team in der ersten Hälfte zeigte, war große taktische Disziplin und Torgefahr, kombiniert mit herausragender, engagierter Abwehrarbeit. Letztlich hielten wir diese Linie auch konsequent durch und siegten am Ende absolut verdient mit 3:0.

Es ging mit Volldampf los. Alle ungemein fokussiert und hellwach, kombinationsfreudig und kampfstark. Die Palatia ist noch gar nicht im Spiel, da rappelt es bereits gewaltig: Simon Jostock rückt auf und verwandelt nach schöner Vorlage von Sascha Bamberg mit rechts ins linke Eck (5.). Null Chance für Keeper Brass. Kurz danach Kapitän Felix Keßler aus spitzem Winkel volley, Brass ist präsent (6.). Aber dann muss er schon wieder den Ball aus dem Netz holen, gleiche Ecke. Wieder Simon, dieses Mal mit dem Kopf sauber platziert zum 2:0 (7.).

Upps, was ist denn da los? Wir bleiben dran, lassen nicht locker. Foul an Modeste, Freistoß Perez, knapp über die Querlatte (14.). Schuss Modeste, drüber (23.) Kopfball Becker, Brass ist da (25.). Einwurf von links, Abpraller, Brass verwirrt, Moritz Schwindling zieht ab, vorbei (40.). Die wenigen Bälle, die von der Palatia kommen, pariert Dennis Bamberg im Tor souverän und kommuniziert vor allem sehr gut mit Becker und Paulus. 2:0 zur Pause, das kann man so stehen lassen.

Der Ansturm der Palatia nach Wiederanpfiff bleibt aus, wir stören weiter erfolgreich den Spielaufbau. Klasse, das ist das Erfolgsrezept. Aber es kostet viel Kraft. Frische Leute kommen deshalb mit Affes für Keller und Hornung für Schwindling (70.) sowie Furlano für Bamberg (71.), wenig später auch noch Pirron für Lesch (79.) und zuletzt Wolter für Modeste (85.). So passt es. Die Palatia erarbeitet zwar noch wenige Einschussmöglichkeiten, scheitert aber knapp mit Lill (73.) und Höh (79.).

Nie lehnen wir uns zurück, arbeiten weiter nach vorne. Werden kurz vor Abpfiff in der Nachspielzeit sogar noch belohnt mit dem Sahnehäubchen – 3:0. Lukas Pirron , aufgelegt von Sami Affes, ins lange Eck. (90.+5). Ein imposanter Schlusspunkt unter unsere Serie zu Hause.

Nach der Niederlage in Marpingen wartete der Tabellenneunte aus der Nachbarschaft. Aber dieses Mal waren unsere Jungs überlegen und gewannen verdient mit Toren von Jean Marc Hemmer (75./Vorlage Schwenk) und Moritz Herrmann (78./wieder Schwenk).

Schäfer verkürzte erst in der Nachspielzeit (90.+3). Ein ganz wichtiger Sieg!

Krimi im Nebel

Krimi im Nebel

Gruselig wars zu Beginn im nebelverhangenen Geislautern, aber am Ende jubelten unsere Preußen. Wir sind weiter im Pokal! Und hatten mit dem frech aufspielenden Verbandsligaaufsteiger und dem Wetter unsere liebe Not. Die Partie stand wegen der schlechten Sicht kurzzeitig vor dem Abbruch.

Der Gastgeber spielte von Beginn an sehr aggressiv, versteckte sich nicht. Müller, von Geibig eingesetzt (21.), und Kassel nach Konter, bedient von Taghzoute (42.), legten überraschend vor zum 2:0. Wir waren in der ersten Hälfte nicht aufmerksam genug und ließen zudem beste Chancen aus: Affes (35.), links vorbei, Bamberg (39.), rechts vorbei, wieder Bamberg (45.), der Keeper hält.

Deutliche Ansprache von Coach Björn Klos in der Pause, Umstellung. Lucas Becker für Wolter, Cüneyt Eren für Sampson, David Keller für Hosoi, Simon Jostock für Hornung. Klappt nicht sofort, Geislautern erhöht zum 3:0 (46.), schon wieder Kassel. Wars das denn schon? Manche Fans aus Merchweiler treten erbost die Heimreise an – und verpassen einen echten Krimi.

Ganz andere Körpersprache, endlich auch spielerische Vorteile, der Zweikampfwillen ist zurück, es läuft. Mit den starken Anschlusstreffern in wenigen Minuten von Eren (59./61.) verkürzen wir auf 3:2. Lukas Pirron kommt nun zudem für Schwindling (71.). Kassel schlägt zwar wieder zu (4:2/74.), aber jetzt ist Druck unter dem Kessel. Felix Keßler wird gefoult, Schiri Mayer zeigt sofort auf den Punkt, Elfer. Er tritt selbst an, hämmert das Leder an den rechten Innenpfosten, etwas Glück, aber drin: 4:3 (83.). Noch etwa zehn Minuten mit der Nachspielzeit, schaffen wir das noch? Anton geht zu hart zur Sache, muss zehn Minuten runter (91.) Wieder ist es unser Abwehrchef Lucas Becker, der in Überzahl den Unterschied macht: Ausgleich fast in letzter Sekunde zum 4:4 (90.+4).

Großer Jubel bei den Preußen-Fans. Verlängerung. Jetzt zahlt sich die Cleverness, Erfahrung und Kraft des Saarlandligisten aus: Lukas Paulus (95.) macht postwendend den Anfang zum 4:5, aber der Nebel kommt zurück. Zehn Minuten Unterbrechung, Schiedsrichterin Paula Mayer zieht sich mit Assistentin zur Beratung zurück. Mit Zustimmung beider Trainer geht’s dann doch weiter (105.+3), der Nebel hat ein Einsehen und zieht sich etwas zurück. Jetzt lassen wir nichts mehr anbrennen. Torben Steil muss sich zwar noch einmal im Tor auszeichnen und pariert einen Flachschuss, aber Bamberg (113.) und Pirron (116.) kombinieren sich locker durch zum 4:6 und 4:7. Die Nuss ist geknackt, super. Tolle Energieleistung. Wir sind mal wieder unter den letzten 16 Teams des Wettbewerbs. Wartet jetzt das große Los?