SAARLANDLIGA FC Freisen -SV Preußen Merchweiler: 2:2 (1:1)
Endlich wieder gepunktet! Nach einer Durststrecke von fünf Niederlagen in Folge gabs in Freisen ein Remis. Bei dem spielstarken, selbstbewussten Aufsteiger erkämpfte unser Team am Freitagabend auf Naturrasen ein gerechtes Unentschieden.
Die Zuschauer sahen ein technisch gutes, packendes Schröderliga-Match, auch einige Fans aus Merchweiler hatten die 80 km-Wegstrecke auf sich genommen.
Erstmals dabei unser Neuzugang Melos Zenunaj, Bruder von Torhüter Art. Wie Art soll er in erster Linie als Verteidiger Tore verhindern. Melos besitzt aber auch durchaus offensive Qualitäten, wie wir später sehen sollten. Er fand sehr schnell ins neue Team.
Es geht munter los. Blitzchance für David Keller nach flacher Hereingabe Erdogan, aber knapp vorbeigerutscht (1.). Bayer versucht es mit einem guten, halbhohen Schuss, Kelm hechtet hin, auch kein Erfolg (6.). Freisens Sooß prüft Art mit hartem Ball ins lange Eck, unser Torhüter ist aber schnell unten und faustet das Leder weg (8.). Wieder Freisen mit dem sprintstarken und brandgefährlichen Kenmo, sein Kracher aus wenigen Metern von rechts wird zum Glück vom Aluminium gestoppt (10.). Ui, da ist ja echt Musik drin.
Wenige Minuten später Foulspiel an Erdogan, Elfer für uns! Dahler übernimmt das mit stoischer Ruhe und schickt Kelm in die falsche Ecke: 0:1 auf Gegners Platz (18.). Bei einem Handspiel von David Keller unterbleibt der Pfiff zu Recht, die Hand war ganz eng am Körper (28.). Sooß ist es dann, der eine Hereingabe mit hohem Bein am herauslaufenden Art vorbei ins Netz drückt. Da hätte man auch auf gefährliches Spiel entscheiden können (siehe Foto). 1:1 (37.).
Nach der Pause schaltet sich Melos in den Angriff ein, Querpass zu ihm, er fasst sich ein Herz und hält drauf mit links aus 16 Metern. Kelm kann zwar parieren, der Ball springt aber hoch und dreht sich mit Drall zurück ins Netz, David Keller muss gar nicht mehr eingreifen. Cool, schon wieder die Führung, 1:2 (49.).
Dann passiert nicht mehr viel, intensive Zweikämpfe, viel Geschrei von den Rängen. Weitere gelbe Karten, der „Freitagsschuss“ von Hemm springt schließlich in Billardmanier vom linken Innenpfosten an der Linie entlang in die andere Ecke: Drin, das ist das 2:2 (66.). Dann vier Wechsel bei den Preußen: Sascha Bamberg für Fabian Bayer (68.), Elias Hakim zum ersten Mal seit seiner Verletzung, geschützt mit Handbandage, für Moritz Schwindling (75.) und Brody Wilson für Emirhan Erdogan sowie Max Seitzer für Julian Frisch (80.). Am Ergebnis ändert das nichts mehr.
Coach Björn Klos ist zufrieden, dass der Bann endlich gebrochen ist und bedankt sich für den großen Einsatz. Mit guten Trainingseinheiten während der Woche soll nun der Dreier am SAMSTAG beim Aufsteiger Geislautern vorbereitet werden.
BEZIRKSLIGA Saubach 2- SV Merchweiler 2: 6:3 (1:1)
Nach früher Führung des Gastgebers (4.) glichen wir aus (Rick/30.), dann verletzte sich Stefan Mai am Knie, er musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Von dieser Stelle herzlichen Dank für deinen Einsatz, Stefan, und beste Genesungswünsche.
Saubach legte erneut vor 2:1 (51.), wir glichen postwendend wieder aus (Neuenhaus/54.). Und noch einmal das gleiche Spiel: Saubach führt 3:2 (56.), wir gleichen aus zum 3:3 (57./Zenner).
Nach einer Serie von gelben Karten gegen Saubach (59./69./72.) gelingt König schließlich das 4:3 (75.). Am Ende schraubt Saubach das Ergebnis noch hoch (90./Elfer 90.+3.) zum 6:3.
Bitteres Fazit: Wichtigen Spieler und Match verloren. Und am kommenden Sonntag geht’s auch noch zum Tabellenzweiten.










