SAARLANDLIGA Borussia Neunkirchen – SV Merchweiler 0:11 (0:5)
Erwartungsgemäß hatte die „Notelf“ der Borussia, die an diesem Abend bis auf wenige Ausnahmen aus U 19-Spielern bestand, auch größte Mühe mit unserem Kader. Coach Peter stellte Waeel Zeidan und Julian Frisch in die Startelf. Felix Keßler pausierte, Modeste und Lesch waren nicht dabei.
Von Beginn an Spiel auf ein Tor. Sami Affes verschießt ganz früh einen Handelfmeter (8.). nach dem ersten Treffer ins Eck von David Keller (10.) läufts dann runder. Zweites und drittes Tor von Sascha Bamberg (11./13.), dann das 0:4 durch Affes (20.) Da die Borussia im gesamten Match nur eine einzige Chance herausspielte, bleibt lediglich noch die rote Karte gegen Sulejmanaj erwähnenswert, der in der 30. Minute gegen Sascha an der Außenlinie zu spät kam, sich nach dem unglücklichen Foul auch mehrfach entschuldigte.
In Überzahl dann das 0:5 (Lucas Becker). Pause, gleich vier neue Leute: Cüneyt Eren für Keller, Lukas Hornung für Moritz Schwindling, Anil Karaoglan für Zeidan und Marco Dahler für Niklas Wolter. Die Tore in Hälfte zwei erzielten erneut Affes (54./72.) und Becker (86.), dazu Dahler (63.) Karaoglan (80.) und Lukas Paulus (84.).
Wir müssen uns an dieser Stelle nicht weiter über Pfostentreffer oder Abseitstore auslassen. Dem Gegner gebührt große Anerkennung, dass er in dieser schwierigen Situation überhaupt noch Spiel für Spiel in der anspruchsvollen Schröderliga fair durchzieht.
Bester Borusse war Torhüter Tjorven-Joel Gehre aus der zweiten Mannschaft, der sich fast keinen Patzer leistete, den Elfer hielt und mehrere Glanzparaden zeigte. Seine Motivation steht sicher für viele der Jungs: „Ich war schon mit fünf Jahren bei der Borussia. Ich lasse sie jetzt nicht alleine, wenn es nach den hohen Niederlagen auch schwer ist, sich immer wieder zu motivieren“.
Respekt, Borussia, das ist echter Sportsgeist!
Auch im Umfeld nur lächelnde Gesichter und Ehrenamtliche, die ihren Job mit Hingabe für den Verein vorleben. Deshalb von den Preußen aus Merchweiler alles Gute für die Borussia der Zukunft – wenn es momentan auch nicht schwarz-weiß, sondern eher düster aussieht. Aber „Alte Liebe lebt“ – da ist nichts hinzuzufügen.








