1970/71
2. Amateurliga Ost [Level 4]

Die Mannschaft war besser, als es der Tabellenplatz vermuten läßt. Als einziges Team kann sie beim Meister Kleinottweiler gewinnen (0:2), und bringt Vizemeister Beeden die höchste Saisonniederlage bei (6:0).

Insgesamt betrachtet lag das Problem wohl im Angriff, denn 35 Tore waren definitiv zu wenig.

AH 1970

v.l.n.r.: Manfred Cullmann, Lothar Rech, Benno Groß, Willi Buchborn, Benno Grewenig, Felix Panther, Edgar Busse, Heinz Lovisa, Alban Jakob, Schiri; Oswald Klos, Rolf Dietz, Alban Houy, Walter Lindemann, Willi König

1971/72
2. Amateurliga Ost
[Level 4]

Da die Preußen wiederum nur magere 36 Tore erzielen können, ist der 5. Platz ein echter Erfolg. Die Heimbilanz ist mit 20:11 Toren und 18:8 Punkte sehr ordentlich. Nur Bliesen (0:2) und Primstal (1:2) können beide Punkte vom Haldy mit nach Hause nehmen.

Der Bundesliga-Skandal sorgt nicht nur für Schlagzeilen, sondern er bedrohte den Profifußball in seiner Existenz. Punkte wurden für Geld wie auf dem Jahrmarkt gehandelt. 10 der 18 Bundesligisten waren betroffen und die Zuschauer fragten sich, ob hier Fußball oder Monopoly gespielt wurde.

E1 Preußen 1972

Markenzeichen: unsere E1 spielte über viele Jahre in gelben Trikots, weiße Hose und schwarz-weißen Ringelstutzen. Dazu kam der einheitliche Schuh: Adidas Uwe Seeler spezial.

v.l.n.r.: Uwe Haas, Stefan Marx, Stefan Kiefer, X, X, Volker Blass, Uwe Schaum, Adolf Haas

1972/73
2. Amateurliga Ost
[Level 4]

Preußen 1973

v.l.n.r.: Josef Martin, Wolfgang Enderlein, Wolfgang Andreis, Hans Salzmann, Peter Scheidhauer, Ölig, Edwin Färber, Etteldorf, Gerhard Junk, Benno Koch | Gernot Jung, Benno Kland, Scherer, Johann Bugiel, Busse

Acht Jahre waren die Preußen mehr oder weniger dicht am Wiederaufstieg in die Amateurliga dran. Es folgte eine katastrophale Saison. Sang- und klanglos verabschiedeten sich die Preußen aus der 2. Amateurliga.

Unser Dorf spielt Fußball

Der „Hobbyfußball“ wird populär. Mehrtägige Turniere unter dem Motto „Ein Dorf spielt Fußball“ entstehen und erfreuen sich großer Beliebtheit. In Merchweiler wird der FC Kaisersaal gegründet.

FC Fietz 1980

Dauerteilnehmer und mehrfacher Sieger des Turnieres

v.l.n.r.: Stefan Schaum, Herbert Schneider, Jörg Schaum, Kurt Meiser, Jürgen Zimmer, Michael Klein,  Tomczak | Herbert Bost, X, Friedbert „Fietz“ Kiefer, Notker Pfeifer, Thomas Tomczak

1973/74
A-Klasse Nord
[Level 5]

Die Talsohle war noch nicht erreicht. In der harten Wirklichkeit der A-Klasse mussten die Preußen sich erst einmal zurecht finden.

Der Verein verliert seine Balance. Eine völlig falsche Besetzung des Trainerpostens führt sogar zu einem Kurz-Engagement von Hanne Plückhahn, der allerdings mit dem neuen Vorstand keine Übereinstimmung findet und sich nach wenigen Monaten zurückzieht.

Absteiger gab es in dieser Saison nicht, da die Liga um zwei Teams aufgestockt wurde.

Glück für die Preußen und den Mit-Absteiger VfL Primstal!

Edwin Färber wird am 01. November zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die 2. Liga wird eingeführt. Dadurch ergibt sich eine neue Struktur.

AH 1974

noch nicht komplett, „Joole“ und „de Migge-Pitt“ fehlen …

AH 1974

v.l.n.r.: Heinz Lovisa, Wolfgang Andreis, Willi Buchborn, Lothar Rech, Harald Schäfer, Rudi Woll, Ernst „Joole“ Ehrlich, Peter Kirsch; Benno Groß, Helmut Sänger, Ernst Hallauer, Herbert Sänger, Benno Grewenig

Ligasystem 1973/74 – 1977/78:
Bundesliga
2. Bundesliga Süd
Saarlandliga
Bezirksliga (2)
A-Klasse (4)
B-Klasse (8)
C-Klasse (11)

1974/75
A-Klasse Nord
[Level 5]

2. Mannschaft 1974

v.l.n.r.: Harald Schäfer, Alfred Hansen, X, X, X, Bernd Kleer; Hans Alt, Hans Mohr, Leo Hansen, Jürgen Moro, Günther Haas, Hans-Werner Becker

Der FV Lebach tauchte auf und setzte neben dem Meister aus Holz die Akzente. Die Preußen spielten keine Rolle und landeten irgendwo im Mittelfeld der Liga. „Attraktive“ Begegnungen gegen Lokalrivalen waren zwar gut in den Augen des Kassierers, aber die sportliche Meßlatte wurde nun endgültig eine Etage tiefer aufgehängt.

Deutschland wird Weltmeister

Gerd Müller erzielt den Siegtreffer zum 2:1

Der DFB richtet 1974 die Fußball-Weltmeisterschaft aus. Die Mannschaft um Trainer Helmut Schön und Kapitän Franz Beckenbauer holt sich am 07. Juli 1974 in München den Titel.

1975/76
A-Klasse Nord
[Level 5]

Der FV Lebach zog, wie erwartet, auf und davon. Wieder eine Saison, in der unsere Preußen knapp vor den Absteigern aus Schiffweiler und Bosen im Tabellenkeller landeten.

Ohne eine fundamentale Änderung war der nächste Abstieg vorprogrammiert. Die Mannschaft hatte zwar spielerisch Potential, aber es herrschte Lethargie auf dem Haldy.

Dabei zeigten sich in der Jugend glänzende Talente, die dann auch später ins Rampenlicht traten.

Spielausschuß Julius Herrmann ergriff die Initiative, und sollte sich lohnen.

Kanonenschlag bei "Dorf spielt Fussball"

Mit einem Kanonenschlag von Gerhard Dieudonne startet das populäre Freizeit-Turnier auf dem Haldy

1976/77
A-Klasse Nord
[Level 5]

MEISTER 1976/77

v.l.n.r.: Gernot Jung, Michael Schneider, Hans Salzmann, Gernot Tyb’l, Horst Kläser, Dietmar Grewenig, Josef Kleer, Peter Scheidhauer, Volker Flesch, Hans Mohr, Julius Herrmann; Herbert Sänger, Gerhard Larouette, Manfred Kirsch, Peter Niederländer, Ralf Ludwig, Gerhard junk

1975 beendete Manfred Kirsch seine Profi-Karriere beim FC 08 Homburg und der unermüdliche Julius Herrmann (Nippert) konnte ihn zur Rückkehr zu seinem Heimatverein bewegen. Es ging wieder bergauf. Mit Manfred Kirsch als Spielertrainer konnte 1977 die Meisterschaft der A-Klasse 2 Spiele vor Beendigung der Runde errungen werden, und das mit dem gleichen Kader der Vorsaison, welcher fast aus der A-Klasse abgestiegen war.

Manfred Kirsch zog als Trainer die Zügel etwas straffer und war als Torwart eine Klasse für sich. Seine Strafraumbeherrschung, spektakuläre Flugeinlagen oder die punktgenauen Abwürfe über 50 Meter waren fast für sich genommen das Eintrittsgeld wert.

Top Torjäger waren Gernot Tybl (14) und Ralf Ludwig (13). Die zweite Mannschaft wurde in diesem Jahr ebenfalls Meister ihrer Klasse.

Die Saison begann vielversprechend mit Siegen gegen Alsweiler und Schiffweiler. Die Preußen waren zwar vorne dabei, aber eine Meisterschaft schien in weiter Ferne. Nach der Niederlage in Kutzhof (1:0) pendelte man sich in vorderen Mittelfeld der Tabelle ein.

Am 02. Oktober 1976 stand zur Freude aller Preußen Manfred Kirsch erstmals zwischen den Pfosten. Die Premiere gegen den Lokalrivalen aus Wemmetsweiler gelang mit einem 1:0 Erfolg (Josef Kleer, 42.) auf dem Haldy. 5 Spiele in Folge – 5 Siege – ein Gegentor. Die Mannschaft verlor bis zur Herbstmeisterschaft nur ein Spiel. Oberthal gelang am 26.10.1976 das Kunststück, in 5 Minuten 3 Tore zu erzielen (84. 86. 88.) und stellte damit das Spiel auf den Kopf. Endergebnis 1:3 (1:0), die Führung erzielte Ralf Ludwig in der 41. Minute.

Die Tabellenführung gaben die Preußen bis zum Schluß nicht mehr ab. Spannend wurde es am 28. Spieltag. Der Verfolger Oberlinxweiler kam auf den Haldy, und konnte durch Tore von Linn und Six mit 2:0 in Führung gehen. In der 74. Minute dann der Anschlußtreffer durch Ralf Ludwig. Zwei Minuten vor Spielende war es dem Spielführer der Mannschaft, Hans Salzmann, vorbehalten, den wichtigen Ausgleich zu erzielen.

Der Punktgewinn bedeutete die erste Meisterschaft seit 1939.

Wemmatia - Preußen 3:2 (1:1)

(Foto: SZ | Hermann Schwertz, Gernot Tyb’l)

06. März 1976
Wemmetsweiler – Preußen 3:2 (1:1)
Schiedsrichter:
Wendels (Überroth)

Preußen: Manfred Kirsch – Dietmar Grewenig, Hans Salzmann, Josef Kleer, Volker Flesch – Michael Schneider, Gerhard Larouette – Gernot Tyb’l, Herbert Sänger, Gernot Jung, Ralf Ludwig

Meister 2. Mannschaft

v.l.n.r.: Adolf Haas, Heinz Lovisa, Hans Alt, Alfred Hansen, Wolfgang Enderlein, Norbert Busse, Klaus Zimmer, Paul Clemens, Leo Hansen, Harry Zaffalon, Günther Haas, Julius Herrmann; Gerhard Dörr, Robert Penth, Felix Kaspar, Werner Becker, Bernd Kleer

B-Jugend Staffel-Meister und Sieger des Pfingstturniers:

(v.l.n.r.) Andreas Keller, Stefan Schaum, Michael Klein, Jörg Blaß, Thomas Tomczak, Roland Glod, Notker Pfeiffer, Dirk Buchborn; Karl Dworog, Jörg Schaum, Stefan Blaß, Peter Lorkowski, Peter Bugiel (es fehlt Dirk Schneider)

1977/78
Bezirksliga Ost
[Level 4]

Vorbereitungsspiel in Friedrichsthal

v.l.n.r.: Hans Alt, Dietmar Grewenig, Kurt Meiser, Dietmar Thom, Gernot Tybl, Josef Kleer, Michael Schneider, Peter Scheidhauer | Herbert Schneider, Gerhard Larouette, Manfred Kirsch, Robert Penth, Johann Bugiel, Hans Salzmann

Nach der Meisterschaft legte Manfred Kirsch die Route für die neue Saison fest:  4 Mannschaften steigen auf – wir sind dabei!

Mit einem Heimsieg gegen Quierschied (2:1) begann die Runde vor 700 Zuschauern. Am 6. Spieltag (1:3 in Holz) übernahmen die Preußen erstmals die Tabellenspitze. Bis zum 11. Spieltag gab es den Zweikampf der Preußen und Einöd um die Tabellenführung, die am 30.10.1977 vor 900 Zuschauern mit 3:2  auf dem Haldy gefeiert wurde.

Preußen - SpVgg Einöd-Ingweiler 3:2 (1:0)

(Foto: SZ | Gernot Tyb’l – unvergessen )

30. Oktober 1977
Preußen – Einöd-Ingweiler 3:2 (1:0)
Tore:
1:0 Genot Tyb’l (13.), 2:0 Scheidhauer (75.), 2:1 Schubert (85.), 3:1 Kurt Meiser (87.), 3:2 Pfister (89.)

Preußen: Manfred Kirsch – Dietmar Grewenig, Hans Salzmann, Josef Kleer, Johann Bugiel – Peter Scheidhauer, Michael Schneider, Gerhard Larouette – Gernot Tyb’l, Kurt Meiser, Gernot Jung

GERNOT TYB’L
(* 30.03.1957 – † 14.03.2011)

1976/77 A-Klasse Nord
1977/78 Bezirksliga Ost
1978/79 Verbandsliga Saar
1979/80 Verbandsliga Saar
1980/81 Landesliga Nord-Ost

Nur eine Woche später das Kräftsmessen Preußen-Borussia auf dem Haldy. Borussia zeigte eine hervorragende erste Halbzeit und führte verdient mit 1:0. Die Ansage von Manfred Kirsch zur Pause hatte es in sich, denn die Preußen nahmen die Gäste im zweiten Durchgang förmlich auseinander. Gernot Tyb’l, Ralf Ludwig und Gernot Jung erzielten die Treffer zum 3:1 Heimsieg, der erneut die Tabellenführung bedeutete.

Borussia vorne – Preußen zweiter. So blieb es bis zum 27. Spieltag, dem Spitzenduell im Ellenfeld. Mit einem sensationellen Flugkopfball erzielte Oliver Jochum in der 86. Minute den Siegtreffer für die Borussia. Das war der Sieg und gleichzeitig die Meisterschaft.

Bor. Neunkirchen III – Preußen 2:1 (1:1)

(Foto: SZ – Kopfball zum Siegtreffer – v.l.n.r. Oliver Jochum; Michael Schneider, Josef Kleer, Hubert Schumacher (8))

24. April 1978
Bor. Neunkirchen III – Preußen 2:1 (1:1)
Tore:
1:0 Görgen (24.), 1:1 Ludwig (40.), 2:1 Jochum (86.)
Schiedsrichter:
Treib (Wadgassen)
Zuschauer: 1.000

Preußen: Manfred Kirsch – Herbert Schneider, Michael Schneider, Hans Salzmann, Josef Kleer, Peter Scheidhauer – Hubert Schumacher, Gerhard Larouette, Gernot Tyb’l, Ralf Ludwig, Gernot Jung

 Die Preußen waren nach guter Leistung im Ellenfeld nicht aus dem Tritt, gewannen danach 4:0 in Homburg und holten gegen Elversberg und Bexbach jeweils einen Punkt, was am 06. Mai 1978 den Aufstieg als Tabellendritter bedeutete.

Neues Ligasystem: Aus der Saarlandliga wird die Verbandsliga. Meister Bor. Neunkirchen steigt in die 2. Liga auf, in die Amateuroberliga steigen Platz 2. bis 7. auf (Röchling Völklingen, FC St. Wendel, VfB Dillingen, ASC Dudweiler, SV Auersmacher, FSV Saarwellingen). Aus den Bezirksligen Ost und West steigen 7 Vereine in die Verbandsliga auf.

Saarlandpokal

SG Löstertal – Preußen 1:0

vorstand 1977

v.l.n.r.: Herbert Sänger, Otto Tyb’l, Julius Herrmann, Edwin Färber, Rolf Hornung, Jürgen Seewald, Bernd Fuchs: es fehlen Aribert Hanstein (2. Vorsitzender), Erwin Meiser (Schatzmeister)

1978/79
Verbandsliga Saar
[Level 4]

Für die Verbandsliga verstärkten die Preußen den Kader mit Fredi Rohrbacher (Wemmetsweiler), Peter Appel und Wolfgang Staden (Schiffweiler), Axel Bier und Alfred Heuwinkel.

Der Saisonstart ging mit einer 0:4 Niederlage gegen den Mitaufsteiger aus Ottweiler gründlich daneben. Am zweiten Spieltag ging es zum VfB Theley. Das Team stellte am Schaumberg unter Beweis, daß man in der Verbandsliga mitspielen kann.  

VfB Theley - Preußen Merchweiler 0:0

(Foto: SZ – Jupp Kleer, Thurnes)

21. August 1978
VfB Theley – Preußen Merchweiler 0:0
Schiedsrichter: Nagelski (Hülzweiler)

Preußen: Manfred Kirsch – Johann Bugiel, Josef Kleer, Herbert Schneider, Wolfgang Staden – Alfred Heuwinkel,  Peter Scheidhauer, Gerhard Larouette, Günther Schröder – Axel Bier, Peter Appel
Bank: Gernot Tyb’l, Fredi Rohrbacher, Gernot Jung, Hubert Schumacher

Es folgten Siege gegen Weiskirchen (1:0)  und in Bliesen (0:1). Dann war der spätere Meister, der FC Ensdorf, zu Gast auf dem Haldy.

Tolle Spiele in Merchweiler gegen Eppelborn (0:1) und Hasborn (1:2) vor 1.000 Zuschauern folgten. Zurm Ende der Vorrunde lagen die Preußen auf dem 12. Tabellenplatz. 

Merchweiler - FC Ensdorf 2:2

(Foto: SZ – Peter Scheidhauer, Schwinn)

10. September 1978
Preußen Merchweiler – FC Ensdorf 2:2 (0:1)
Tore: 0:1 Schäfer (10.), 0:2 E. Schwinn (65.), 1:2 Hubert Schumacher (75.), 2:2 Herbert Schneider (83.)
Schiedsrichter: Bröde (Beeden)
Zuschauer: 800

Preußen:
Manfred Kirsch – Johann Bugiel, Wolfgang Staden, Herbert Schneider, Fredi Rohrbacher – Alfred Heuwinkel,  Peter Scheidhauer, Hubert Schumacher, Gernot Tyb’l – Axel Bier, Peter Appel

Die ersten beiden Spiele im neuen Jahr wurden gewonnen (3:1 gegen Saar 05, 2:0 gegen den VfB Theley).

Achtungserfolg beim 1:1 in Hasborn, dem der höchste Sieg beim Heimspiel gegen Hülzweiler (6:2) nachgelegt wurde.

Am 26. Spieltag belegten die Preußen den 10. Platz mit 24:28 Punkten und 31:37 Toren. 8 Spieltage vor Schluss war mit 12 Punkten Vorsprung vor dem ersten Absteiger der Klassenerhalt eigentlich in trockenen Tüchern. Manfred Kirsch nahm daher auf der Bank Platz und setzte bis zum Saisonende vermehrt auch Perspektivspieler der A-Jugend ein. Dirk Buchborn, Jörg Kläser und der überragende Stefan Blaß im Tor fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein und zeigten beim Meister in Ensdorf vor 1.500 Zuschauern ihre Klasse.

Oberthal und Oberkirchen mussten absteigen. Der dritte Absteiger wurde unter vier Mannschaften ermittelt (Theley, St. Ingbert, Saar 05 und Großrosseln) und war am Ende der VfB Theley.

FC Ensdorf - Preußen 2:0 (1:0)

(Foto: SZ – Fredi Rohrbacher, Schäfer)

20. Mai 1979
FC Ensdorf – Preußen Merchweiler 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Mathias Schwinn (17.), 2:0 Günther (60.)
Schiedsrichter: Schreiner (Spiesen)
Zuschauer: 1.500

Preußen: Stefan Blaß – Johann Bugiel, Wolfgang Staden, Herbert Schneider, Fredi Rohrbacher – Alfred Heuwinkel,  Peter Scheidhauer, Dirk Buchborn, Gernot Tyb’l – Enrico Maralli, Peter Appel

Preußen Merchweiler - FC Hülzweiler 6:2 (3:0)

(Foto: SZ – Peter Scheidhauer aus dem Spiel gegen St. Ingbert)

25. März 1979
Preußen Merchweiler – FC Hülzweiler 6:2 (3:0)
Tore: 1:0 Bugiel (22.), 2:0 Maralli (25.), 3:0 Rohrbacher (30.), 4:0 Scheidhauer (46.), 5:0 Larouette (70.), 5:1 Costa (74.), 6:1 Appel (76.), 6:2 Aman (89.)
Schiedsrichter: DiLenardi (Illingen)

Preußen: Manfred Kirsch – Johann Bugiel, Herbert Schneider, Wolfgang Staden, Fredi Rohrbacher – Alfred Heuwinkel,  Peter Scheidhauer, Gerhard Larouette, Gernot Jung – Enrico Maralli, Peter Appel

Saisonabschluss: Preußen beim C.D. Malgrat (Spanien)

v.l.n.r.: Wolfgang Staden, Leo Hansen, Bernd Kleer, Josef Kleer, Jörg Kläser, Alfred Heuwinkel, Jürgen Seewald, Peter Scheidhauer; Gernot Tyb’l, Gerhard Dörr, Stefan Blass, Peter Niederländer, Gernot Jung

Wimpel werden getauscht

Peter Scheidhauer, Schiedsrichter Suarez, Kapitän der Gastgeber

Liga-System 1978/79 – 1993/94:
1. Bundesliga
2. Liga
Amateuroberliga
Verbandsliga
Landesliga (2)
Bezirksliga (4)
Kreisliga A (8)
Kreisliga B (11)

Saarlandpokal:
1. Hauptrunde 14.04.1979 SV Güdingen – SV Preußen 4:1

In der Saison 1977/78, in der bei den Aktiven der sportliche Erfolg zurückgekehrt war, zählte der SV Preußen 150 Jugendspieler in 12 Mannschaften. Von diesen erreichen 6 die Meisterschaft in ihrer Spielklasse. 

Unter den Trainern Willi Buchborn und Hansi Spengler konnte die B-Jugend Verbandsliga erreicht werden. Im ersten Spieljahr belegte man noch den 6. Platz, aber in der Saison 1979/80 folgte die Sensation: Merchweiler wurde Saarland-Meister und Saarland-Pokalsieger!

A-Jugend Meistermannschaft 1978/79

 (v.l.n.r.) Edmund Pelka, Bernd Fuchs, Andreas Keller, Stefan Blaß, Roland Glod, Michael Andreis, Jörg Blaß, Jörg Schaum, Dirk Buchborn, Uwe Schaum, Jürgen Seewald; Karl Dworog, Uwe Haas, Michael Anhaus, Peter Bugiel, Michael Klein, Dirk Schneider.

Wolfgang Staden

1978 kommt der 19-jährige, gebürtige Schiffweiler A-Jugend Saarauswahlspieler Wolfgang Staden von Borussia Neunkirchen zu den Preußen. Der brilliante Techniker überragt mit seiner enormen Physis.

Außergewöhnlich ist seine weitere sportliche Karriere. Zunächst stand er zusammen mit den Merchweiler Spielern Volker Haas und Heiko Kämpf im Oberligateam von Helmut Wittig bei der FSG Schiffweiler 1989/90.

Er bekam 1994 durch einen Freund das Angebot nach Mexiko zu gehen und arbeitete als Jugend- und Amateurkoordinator von 1994 bis 1999 beim Club Necaxa. Bis 2010 leitete er das Nachwuchszentrum der Monarcas Morelia

Heute lebt Wolfgang mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Nähe von Mexiko-Stadt.

Preußen trauert um Reinhard Kirsch

Am 25.10.1979 nehmen die Preußen Abschied von Reinhard Kirsch. Mit 72 Jahren verstarb die große Persönlichkeit unseres Vereines. Zu diesem Zeitpunkt hatte die erste Mannschaft wieder den Liga-Status, in dem Reinhard Kirsch seine Preußen in die Hände seiner Nachfolger gelegt hatte. Die Beisetzung fand unter großer Beteiligung des Saarländischen Fußballs und der Merchweiler Bevölkerung statt. Auf seinem letzten Weg wurde Reinhard Kirsch von Jugendspielern in den Preußen-Farben begleitet. Eine Ära war zuende.

1979/80
Verbandsliga Saar [Level 4]

Aus der Oberliga kamen mit dem SV Auersmacher und dem FSV Saarwellingen zwei Top-Mannschaften in die Verbandsliga, dazu die abitionierte SV Elversberg als Aufsteiger. Eine harte Saison stand bevor.

Ein tragisches Ereignis überlagerte den Sommer 1979. Das Ausnahmetalent Stefan Blaß verunglückte bei einem Verkehrsunfall so schwer, dass er seine sportliche Karriere nicht fortsetzen konnte. „Toni“ spielte in der C- B- und A- Jugend im Tor der Saarauswahl und wäre mehr als eine „Vertretung“ für Manfred Kirsch gewesen.

Manfred Kirsch stand aus beruflichen Gründen in der zweiten Spielzeit der Verbandsliga nicht zur Verfügung. Mit seinem Fehlen als Spieler und Trainer verlor die Mannschaft den Rückhalt, der sie in den Jahren zuvor beflügelte.

In der Trainerfrage konnte der Verein keine Übereinkunft mit dem Wunschkandidaten finden und so wurde der ehemalige Regionalliga-Torwart Herbert Stöhr verpflichtet. Bereits nach wenigen Spieltagen trennten sich wieder die Wege und Hans Spengler übernahm seinen Posten.

Ralf Ludwig musste seine Aktiven-Laufbahn aufgrund einer Kreuzband-Verletzung beenden, die er sich beim Rückspiel in Hasborn zugezogen hatte. Sein Torinstinkt sollte in der neuen Saison fehlen.

Es hagelte kräftige und demoralisierende Niederlagen. Der Klassenerhalt war mit der jungen Mannschaft nicht möglich. Zum Saisonende wurde das Heimspiel gegen Weiskirchen bei 2:0 Führung mit 2:3 verloren, was den Abstieg endgültig besiegelte.

Merchweiler - FV 08 Riegelsberg 2:1

Fredi Rohrbacher im Duell mit dem Ex-Preussen Peter Appel vom FV Riegelsberg

Saarlandpokal:
1. Hauptrunde 03.04.1980 Hertha Wiesbach – SV Preußen 2:0

AH in Lommersum-Derkum

Benno Grewenig, Rudi Woll, Horst Kläser, Michael Schneider, Wolfgang Andreis, Horst Finsterbusch, Lothar Rech, Willi Buchborn, nn; Claudia Simmet, Nikolaus Simmet, Hans Spengler, Hans Mohr, Jürgen Decker, Ernst Ehrlich, Rolf Dietz

B-Jugend Pfingstturnier 1980

Siegerehrung, BM Willi Ries

Vom 24. bis 26. Mai 1980 fand das wie immer vor großer Kulisse und mit starkem Teilnehmerfeld alljährliche B-Jugend Pfingsturnier auf dem Haldy statt. Im Eröffnungsspiel am Samstag standen sich die 1. Mannschaften von Merchweiler und Wemmetsweiler gegenüber (Ergebnis 2:3).

B-Jugend Pfingstturnier 1980

FC Metz

B-Jugend Pfingstturnier 1980

Siegerehrung, Preußen 2. Platz

Mit von der Partie waren SV Holz, 1. FC Saarbrücken, FC Metz, SC Wemmetsweiler, SG Schiffweiler, SV ALtenwald, SV Lommersum-Derkum und die Preußen-Elf. Turniersieger wurde der FCS, der den Gastgeber im Endspiel mit 1:0 bezwang. Dritter wurde der FC Metz vor der SG Schiffweiler.

B-Jugend Pfingstturnier 1980

SSV Lommersum-Derkum

B-Jugend spielt um die Deutsche Meisterschaft
Aus im Viertelfinale gegen Kaiserslautern

In der heutigen Zeit der Bundesligen bei A und B Jugend und den modernen Leistungszentren der Proficlubs ist diese einmalige Geschichte nicht mehr vorstellbar. Unsere B-jugend um Uwe Haas spielt bis ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft.

Die B-Jugend spielte eine sensationelle Saison. Unter Trainer Willi Buchborn und Betreuer Nikolaus Simmet standen sie bis zum Heimspiel gegen den FC Saarbrücken auf Platz 2 der Verbandsliga-Tabelle. Das Spiel der beiden Titelaspiranten ging vor zahlreichen Zuschauern klar mit 2:0 (1:0) an die Preußen: Tabellenführer! Dann die überraschende Niederlage in Püttlingen (2:1), doch auch der FCS patzte zuhause gegen St. Ingbert (4:4). Damit war die Herbstmeisterschaft erreicht. Alles fieberte dem Rückspiel in Saarbrücken entgegen, welches die Entscheidung um die Meisterschaft brachte. Mit 3:2 siegten die Preußen beim FCS und waren zum Saisonende Meister mit 6 Punkten Vorsprung. Faire Geste: B-Jugend Trainer des FCS Dieter Ferner gratulierte nach dem Spiel zur Meisterschaft. Auch den Saarlandpokal schnappte sich die Mannschaft um Uwe Haas.

Endrunde Deutsche
Meisterschaft

Im Achtefinale mussten die Preußen zuerst zum FV Offenburg. Das Spiel wurde mit 2:1 gewonnen und der Weg in das Viertelfinale schien klar zu sein. Dann am 08.06.1980 in Hühnerfeld gewann der FV Offenburg das Rückspiel mit 2:1, so dass die Entscheidung im Elfmeterschießen gefunden werden musste. Durch sichere Schützen und einen hervorragend aufgelegten Torwart endete der Elfmeterkrimi 4:2, und das Viertelfinale war gebucht. Dort wartete kein geringerer als der 1. FC Kaiserslautern. Zum Hinspiel in Morlautern pilgerten viele Preußen-Fans um den Jungs den Rücken zu stärken. In einer spannenden Partie führte der FCK bis zur letzten Minute mit 2:1, dann der Pfiff des Unparteiischen: Elfmeter für die Preußen. Mit dem Schlusspfiff verwandelte Uwe Haas zum viel umjubelten 2:2.

Das Rückspiel fand am 22.06.1980 in Hühnerfeld vor rund 1.500 Zuschauern statt. Die eigentlich ausgeglichene Partie mit Vorteilen für die Preußen wurde durch einen Elfmeter noch vor der Halbzeit entschieden und endete 0:1. Obwohl unglücklich und keineswegs verdient verloren zu haben bleibt am Ende festzuhalten, dass die Preußen eine ausgezeichnete Leistung boten und mit dem Erreichten durchaus zufrieden sein konnten.

Uwe Haas


v.l.n.r.: Trainer Willi Buchborn, SFV Vorsitzender Jockel Balzert, Jürgen Busse, Thomas Martin, Volker Blass, Thomas Linnebach, Bernd Kraus, Hendrik Decker, Uwe Schaum, Stefan Dietz, Jugendleiter Bernd Fuchs, Betreuer Nikolaus Simmet; Hardy Petry, Michael Anhaus, Uwe Haas, Mike Ruf, Stefan Kiefer, Michael Weber

Preußen - 1. FC Kaiserslautern

Trainer Willi Buchborn bei der Halbzeitansprache, rechts Betreuer Nikolaus Simmet

Preussen - FC Kaiserslautern

Uwe Schaum beim Kopfball

1980/81
Landesliga Nordost [Level 4]

Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga war der Substanzverlust zu groß, um eine wichtige Rolle zu spielen.

Fredi Rohrbacher wechselte zurück zur Wemmatia, doch der Weggang von Dirk Buchborn zur Spvgg Quierschied schmerzte sehr. Nach einigen Jahren in der Verbandsliga spielte er danach für Schiffweiler und Neunkirchen in der Oberliga.

Manfred Kirsch übernahm wieder die Mannschaft, doch der Verein hatte bei der Zusammenstellung des neuen Spielerkaders keine glückliche Hand. Am Ende landete man auf einem enttäuschenden 8. Platz.

SV Wustweiler - Preußen Merchweiler 0:1 (0:0)

(Foto: SZ – Dietmar Grewenig, König)

19. Oktober 1980
SV Wustweiler – Preußen Merchweiler 0:1 (0:0)
Tore: 0:1 Jürgen Seewald (48.)

Preußen: Manfred Kirsch – Johann Bugiel, Dietmar Grewenig, Josef Kleer,   Peter Scheidhauer, Enrico Maralli, Gernot Tyb’l, Dietmar Thom, Paul Kartes
Bank: Oliver Jochum, Jörg Schaum, Jörg Blass, Bruno La Manna, Hendrik Schneider, Markus Maurer

B-Jugend Verbandsliga 1980/81

v.l.n.r.: Thomas Martin, Volker Blass, Bernd Kraus, Michael Hornung, Stefan Dietz, Peter Jung, Michael Gotzmann; Stefan Klär, Volker Haas, Thomas Quinten, Gerhard Kuhn, Christian Jacob, Heiko Kämpf

Saarlandpokal

19.11.1980  Gresaubach – Preußen Merchweiler 0:1
28.02.1981 Preußen Merchweiler – SF Tholey 1:3

2. Mannschaft 1981

v.l.n.r.: Bernd Kleer, Leo Hansen, Hubert Zimmer, Notker Pfeiffer, Jürgen Seewald, Martin Zewe, Bernd Zapp; Hans Alt, Matteo Rao, Jürgen Ehrlich, Peter Woll, Siegmund Bugiel, Jörg Koch, Dietmar Grewenig

1981/82
Landesliga Nordost [Level 4]

In dieser Saison sollte es für die Preußen wieder richtig schwer werden. Erfahrene Spieler und tragende Säulen der letzten Jahre beendeten ihre Laufbahn oder verließen den Verein. Die nachrückenden Jugendspieler waren noch nicht soweit und zu allem Übel verletzte sich Manfred Kirsch beim Spiel in Reinheim schwer und beendete seine Laufbahn.

Es war teilweise kurios. Am 11. Spieltag gewannen die Preußen ihr Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Beeden mit 3:1, und am folgenden Spieltag setzte es beim Tabellennachbar Wustweiler eine 7:0 Klatsche.

So standen alle Zeichen auf Abstieg.

Preußen Merchweiler - FV Lebach 2:1 (0:0)

19. Oktober 1980
Preußen Merchweiler – FV Lebach 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Klotz (72.), 1:1 Hendrik Schneider (83.). Notker Pfeifer (89.)

Preußen: Manfred Kirsch – Johann Bugiel, Alfred Hansen, Josef Kleer, Markus Maurer, Uwe Lesch (Dietmar Thom, 75.), Dietmar Grewenig, Jürgen Seewald, Hendrik Schneider, Notker Pfeifer, Bruno La Manna (Rainer Dörr, 80.)
Bank: Roland Glod, Jörg Blaß, Jörg Schaum,

B-Jugend Verbandsliga 1981/82

v.l.n.r.: Stefan Bost, Bernd Fuchs, Michael Hornung, Michael Gotzmann, Christian Jacob, Heiko Kämpf, Gerhard Kuhn, Christian Schmidt, Gisbert Jochum, Josef Pirron; Sven Burghard, Thomas Bächle, Norbert Schneider, Volker Haas, Ralf Dörrschuck, Thomas Kessler, Peter Kessler, Christian Pirron

1982/83
Bezirksliga Nord
[Level 6]

Als Trainer für die neue Saison konnte man Hans-Günther Müller, einen ehemaligen 2.-Liga-Spieler von Borussia Neunirchen, verpflichten. Ihm stand ein sehr junger Kader zur Verfügung, und zur Winterpause zeichnete sich ab, dass dieser Mannschaft Erfahrung und Stabilität fehlte. Es gelang Peter Scheidhauer zur Rückkehr zu bewegen und mit Michael Schuh kehrte ein Top Stürmer nach seiner Berufsausbildung in Köln zurück auf den Haldy. Am Ende reichte es zum Klassenerhalt. 

1983/84
Bezirksliga Nord
[Level 6]

1. Mannschaft 1984

v.l.n.r.: Michael Zorn, Thomas Martin, Patrik Bauer, Michael Schuh, Notker Pfeiffer, Volker Blaß, Bernd Kraus, Peter Scheidhauer, Harald Schmitzer, Gerhard Junk; Dietmar Grewenig, Heiko Kämpf, Peter Woll, Volker Haas, Paul Kartes, Stefan Kiefer

Mit Harald Schmitzer hatte man wieder einen neuen Trainer, und es wurde guter Fussball auf dem Haldy gezeigt. Auf dem Mannschaftsfoto von 1984 stehen mit Thomas Martin, Volker Blaß, Bernd Kraus und Stefan Kiefer immerhin 4 Spieler der B-Jugend Meistermannschaft zusammen mit Peter Scheidhauer, Dietmar Grewenig und Paul Kartes als erfahrenene Führungsspieler, der zurückgekehrte Michael Schuh und weitere Nachwuchsspieler. Der Altersdurchschnitt dürfte knapp unter 20 Jahren gelegen haben.

Im Pokal konnte die Mannschaft bis ins Achtelfinale vorstoßen, scheiterte denkbar knapp in der Verlängerung am SV Hasborn.

Saarlandpokal - Achtelfinale

11.04.1984
Achtelfinale
Preußen Merchweiler – SV Hasborn 2:3 nV (2:2/1:0)

Preußen: Michael Zorn – Dietmar Grewenig, Stefan Kiefer, Josef Kleer, Peter Scheidhauer, Volker Blass, Patrick Bauer, Heiko Kämpf, Michael Schuh, Notker Pfeiffer, Thomas Martin
| Trainer: Harald Schmitzer

Hasborn: Johannes Linnenbach – Winfried Wilhelm, Willi Dewes, Jürgen Lauck, Peter Besch, Michael Klees, Patrik Herzig, Werner Emmerich, Arno Scherschel, Heiko Berndt, Wilhelm Schneider | Trainer: Rudi Lesch

Tore: 1:0 Heiko Kämpf (30.), 1:1 Heiko Berndt (68.), 1:2 Werner Emmerich (74.), 2:2 Josef Kleer (89.), 2:3 Werner Emmerich (101., Handelfmeter)

Schiedsrichter: Jörg Kemmerle (TuS 1919 Ommersheim)
Zuschauer: 800

AH-A 1984

Michael Schneider, Horst Kläser, Paul Clemens, Eduard Kreuzer, Horst Finsterbusch, Klaus Zimmer; Gernot Jung, Ralf Ludwig, Gerhard Larouette, Oswald Büchner, Gerhard Dörr, Bernd Kleer

AH-C 1984

v.l.n.r.: AH-C: Lothar Kläser, Werner Cornelius, Ernst Ehrlich, nn, Horst Kläser, Bruno Klomann; Hans Piroth, Arthur Marx, Herbert Bost, Manfred Kirsch, Eduard Kreuzer

Saarlandpokal:
1. Hauptrunde 05.02.1984 SV Preußen – SV Körprich 2:1

2. Hauptrunde 27.03.1984 SV Wahlen – SV Preußen 1:2 nV
Achtelfinale 11.04.1984 SV Preußen – SV Hasborn 2:2 nV

A-jugend Bezirksliga 1983/84

v.l.n.r.: Trainer Hansi Spengler, Dieter Steinmann, Thomas Kessler, Gerhard Klein, Christian Jacob, Heiko Kämpf, Thomas Bächle, Stefan Walz, Joachim Hübchen, Betreuer Artur Marx; Peter Kessler, Norbert Schneider, Ralf Dörrschuck, Volker Haas, Stefan Bruch

B-Jugend Verbandsliga 1983/84

v.l.n.r.: Trainer Gisbert Jochum, Holger Wiest, Stefan Bost, Thomas Kessler, Dieter Steinmann, Andreas Cartus; Andreas Raber, Dirk Jochum, Hans-Joachim Zewe, Sven Burgard, Bernd Nicolai, Christian Pirron

C-Jugend Bezirksliga 1983/84

v.l.n.r.: Betreuer Frank Doss, Dirk Müller, Michael Weber, Andreas Cartus, R. Becker, Emilio Rossi, Dietmar Haas, Trainer Josef Pirron; Stefan Braun, Michael Doss, Georg Deising, Daniel Schöneberger, Markus Altes, Markus Decker

1984/85
Bezirksliga Nord
[Level 6]

Trainer Harald Schmitzer legte nach dem 19. Spieltag sein Amt nieder. Gernot Jung stellte sich zur Verfügung, aber seine Bemühungen sollten am Ende nicht reichen. Im entscheidenden Spiel gegen den Abstieg verloren die Preußen 1:3 zu Hause gegen Scheuern. Mit dem Abstieg verließen viele Spieler die Mannschaft.

1985/86
Kreisliga A Ill/Theel [Level 7]

1. Mannschaft 1986

v.l.n.r.: Thomas Martin, Josef Leonhard, Hendrik Schneider, Bernd Jung, Josef Kleer, Dirk Jochum; Bruno La Manna, Peter Kessler, Chritian Jacob, Stefan Marx, Stefan Kiefer, Thomas Kessler, Sven Burghard

1986/87
Bezirksliga Nord [Level 6]

Saisonziel: Klassenerhalt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigte sich allerdings, dass in dieser Mannschaft mehr steckte und am Ende der Saison belegte man verdient den 4. Platz.

Vorstand 1989

 v.l.n.r.:  Josef Pirron, Werner Gerber, Lia Steinmann, Gerhard Dörr, Rolf Serve, Ralf Dörrschuck, Gerd Schwenk, Rolf Hornung

1987/88
Bezirksliga Nord [Level 6]

Mit einer gefestigten Mannschaft und den guten Ergebnissen der letzten Saison wollte man nun vorne angreifen. Gleich im ersten Spiel fegte die Mannschaft den späteren Meister Gresaubach mit 5:1 vom Haldy. Mit zeitweise 3 Punkten Vorsprung führte man bis zur Herbstmeiterschaft die Tabelle an. Am Ende der Saison blieb der undankbare 2. Platz.

1988/89
Bezirksliga Nord [Level 6]

1. Mannschaft 1989

v.l.n.r.: Ralf Dörrschuck, Thomas Martin, Hendrik Decker, Dirk Jochum, Bernd Jung, Josef Kleer, Jörg Schaum, Josef Leonhard; Stefan Kiefer, Christian Hoffmann, Daniel Schöneberger, Bruno La Manna, Thomas Kessler, Andreas Cartus

Am 24. Mai 1988 wurde mit den Arbeiten zur Erneuerung der Spieldecke begonnen, die bis Ende August abgeschlossen waren. Zur Vorbereitung der neuen Saison musste man daher in die „Lehmkaul“ ausweichen und die ersten 5 Spiele wurden auswärts ausgetragen. Schlechte Voraussetzungen für einen guten Start, der mit einem 12. Platz zum Abschluß der Vorrunde gründlich mißlang. Bis zum Saisonende kämpfte die Mannschaft tapfer gegen Abstieg und belegte den 14. Platz.

C-Jugend 1989

v.l.n.r.: Betreuer Andreas Catarius, Helge Niedrig, Marco Laub, Ronny Steil, Angelo Rao, Peter Kiefer, Trainer Werner Gerber; Frank Wagner, Michael Klein, Sascha Fess, Sascha Schulz, Bernd Ehrlich, Christian Herrmann

B-Jugend 1989

v.l.n.r.: Trainer Josef Leonhard, Heiko Schwenk, Thomas Hoffmann, Andreas Dewes, Karsten Keller, Peter Keller, Sascha Färber, Jörg Kirsch, Betreuer Gerry Schwenk; Martin Klein, Christian Herrmann, G. Rossi, Marc Lesch, Marco Laub, Markus Mann 

1989/90
Bezirksliga Nord [Level 6]

1989 übernahm Erwin Fuhrmann als Spielertrainer eine neu formierte Mannschaft. Zum Saisonende standen die Preußen mit Scheuern und Illingen punktgleich auf dem 12. Platz. Eine kuriose Tabellensituation, denn bis zum 6. Wustweiler fehlten gerade einmal 4 Punkte. Es folgte eine Relegationsrunde um den 3. Abstiegsplatz, die ohne Fortune gespielt wurde und am Ende den Gang in die A-Klasse bedeutete. Noch am gleichen Tag schworen sich Trainer und Mannschaft ein, in der kommenden Runde wieder zurück zu kommen.

Ein „tolles“ Geschenk zum 70. Geburtstag: unser Haldy musste von Grund auf renoviert werden. Trainingsgelände war in dieser Zeit die „Lehmkaul“, die ersten Spiele der Saison wurden alle auswärts ausgetragen. Kein guter Start ins Jubeljahr, der Ungutes ahnen ließ. Man erkämpfte sich zwar in der Rückrunde viele „harte“ Punkte, musste aber als 12. der Tabelle in eine Relegationsrunde. 

24.05.90 SV Illingen – Preußen 0:2
27.05.90 SV Scheuern – Illingen 1:3
02.06.90 Preußen – Scheuern 2:3
10.06.90 Scheuern – Preußen 3:2 nE
17.06.90 Illingen – Preußen 2:1 (Wustweiler 1.500 Zuschauer)

In dem Jahr, in dem in Berlin die Mauer fiel und unser Verein seinen 70. Geburtstag feierte, hieß es am Ende der Saison: Abstieg in die A-Klasse. Ein bittere Pille für unsere Preußen-Familie.

1990/91
Kreisliga A Ill/Theel [Level 7]

Meister 1991

Das Comeback Der Abstieg war eine Enttäuschung, doch er setzte Kräfte innerhalb der Mannschaft frei. So gelang dem Team um Erwin Fuhrmann mit der Meisterschaft vor Wiesbach der direkte  Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Ganz wichtig dabei der 0:2 Sieg in Wiesbach. Auf dem Haldy wurden die Punkte geteilt (2:2).

Meister Kreisliga A | Preussen 1990/91

Lothar Zapp, Jörg Schaum, Thomas Martin, Erwin Fuhrmann, Andreas Cartus, Gerd Bermann, Peter Jung, Andreas Catarius, Bernd Jung, Gerry Schwenk | Peter Keller, Stefan Kiefer, Thomas Kessler, Ralf Dörrschuck, Heiko Schwenk, Peter Kessler, Oliver Keller, Stefan Keller

Preussen II 1990/91

 Erwin Fuhrmann, Matteo Rao, Jörg Kisch, Thomas Hoffmann, Georg Deising, Gerry Schwenk, Lothar Zapp; Andreas Dewes, Dirk Müller, Oliver Keller, Ralf Dörrschuck, Geraldo Rossi, Dirk Krämer, Peter Keller

1991/92
Bezirk
sliga Nord [Level 6]

Das Comeback Der Abstieg war eine Enttäuschung, doch er setzte Kräfte innerhalb der Mannschaft frei. So gelang dem Team um Erwin Fuhrmann mit der Meisterschaft vor Wiesbach der direkte  Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Ganz wichtig dabei der 0:2 Sieg in Wiesbach. Auf dem Haldy wurden die Punkte geteilt (2:2).

Preussen 1991/92

 v.l.n.r.: Jörg Schaum, Erwin Fuhrmann, Bernd Jung, Stefan Keller, Peter Kessler, Andreas Catarius, Peter Jung, Thomas Martin, Gerry Schwenk; Axel Fuhrmann, Stefan Kiefer, Heiko Schwenk, Daniel Schöneberger, Andreas Cartus, Thomas Kessler

Heimspiel gegen Illingen (1:2) am 7. Spieltag; Andreas Cartus, Georg Deising

1992/93
Bezirk
sliga Nord [Level 6]

Preussen 1992/93

Markus Decker, Manfred Kirsch, Peter Keller, Bernd Jung, Gerd Bermann, Ronny Steil, Thomas Kessler, Ralf Lohse, H.W. Eichhorn | Heiko Kämpf, Fredi Rohrbacher, Uwe Schneider, Heiko Schwenk, Peter Kessler, Stefan Keller

Saisonfinale beim Meister am 09.05.1993
Hofeld – Merchweiler 6:0 (4:0)
Im letzten Heimspiel der Saison spielte der Meister nochmals groß auf. Die
Gäste hatten dem Hofelder Sturmlauf nichts entgegenzusetzen. Beste Spieler bei
Hofeld: Dreke, Wirtz, Frank Roob, Gerd Scheffler. Bei Merchweiler: Kartus,
Kiefer und Peter Keller.

Tore: 1:0 (8.) Wirtz; 2:0 (19.) Schmidt; 3:0 (22.) Born; 4:0 (37.) Frank Roob; 5:0 (48.) Langendörfer; 6:0 (74.) Schmidt

1993/94
Bezirk
sliga Nord [Level 6]

Merchweiler startete gut in die Saison und konnte bis zum Abschluss der Vorrunde als Tabellenzweiter bis auf einen Punkt an den FC Freisen heranrücken. Überraschend für Freisen sicherlich die 0:2 Niederlage gegen die Preußen am 14. Spieltag. Nach 3 Auswärts-Niederlagen in Folge gegen Wemmetsweiler, Wiesbach und in Niederkirchen war man aus dem
Rennen.

Saarlandpokal
1. Hauptrunde 20.02.1994 SV Humes – SV Preußen 1:2
2. Hauptrunde 04.04.1994 SV Preußen – SV Elversberg 3:4 nE

Preussen 1993/94

Foto: Saisonauftakt Merchweiler – Ottweiler 2:1 (Stefan Kiefer erzielt das 1:1 in der 28. Minute)

SZ Bericht vom Spieltag 08.05.1994
FC Freisen steht im Rampenlicht
Bezirksliga Nord: Mit 1:1 in Merchweiler zum Titel
Merchweiler – Freisen 1:1 (1:1). In einem sehr guten Spiel konnte Merchweiler durch ein herrliches Tor in Führung gehen. Freisen konnte noch vor der Halbzeit ausgleichen. Merchweiler zeigte eine sehr gute Mannschaftsleistung, wobei Torhüter Schwenk besonders herausragte. Bei Freisen gefiel M. Heinrich.  Tore: 1:0 P. Kessler (21.), 1:1 Klos (39.)

Preussen 1993/94

Gerhard Keller, Ronny Steil, Thomas Martin, Bernd Zapp, Georg Deising, Josef Kleer, Peter Keller, Dietmar Längler, Marco Laub, Markus Decker, H.W. Eichhorn | Christian Herrmann, Dirk Krämer, Christian Jacob, Ralf Dörrschuck, Daniel Schöneberger, Dirk Müller, Thomas Hoffmann

Preussen Aktive 1994

v.l.n.r.: Harry Zaffalon, Heiko Schwenk, Peter Keller, Ronny Steil, Thomas Kessler, Ralf Lohse, Georg Deising, Josef Kleer, Bernd Zapp, Fredi Rohrbacher, Heiko Kämpf, Andreas Cartus, Thomas Martin, Markus Decker, Manfred Kirsch, Gerhard Keller, Hans-Werner Eichhorn; Uwe Schneider, Dirk Krämer, Christian Jacob, Peter Kessler, Ralf Dörrschuck, Thomas Hoffmann, Daniel Schöneberger, Christian Herrmann, Dirk Müller, Marco Laub, Bernd Jung

1994
75 Jahre SV Preussen

1994/95
Bezirk
sliga Nord [Level 6]

Letztes Auswärtsspiel am 14.05.1995 (SZ Bericht)
Güdesweiler - Merchweiler 2:1 (1:1)
In einem von beiden Seiten offensiv geführten Spiel waren die Gäste anfangs spielbestimmend. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Heimelf immer stärker. Ein höherer Erfolg war möglich.

Beste Spieler: J. Roob, H. Schuh, A. Gwosdz (Güdesweiler); A. Kartus, H. Kämpf, Th. Kessler (Merchweiler).
Tore: 0:1 Kessler (18.), 1:1 Roob (35.), 2:1 Morsch (77.).

Liga-System ab 1994/95 bis 2007/2008:
1. Bundesliga
2. Bundesliga
Regionalliga (4)
Oberliga (8)
Verbandsliga
Landesliga (2)
Bezirksliga (4)
Kreisliga A (15)
Kreisliga B (13)

1. Hauptrunde Saarlandpokal

18.02.1995
1. Hauptrunde
Preußen Merchweiler – SV Urexweiler 0:2 (0:0)

Preußen:
Heiko Schwenk, Daniel Schöneberger, Andreas Cartus, Peter Kessler, Werner Herrmann, Uwe Schneider, Bernd Jung, Dirk Krämer, Peter Keller, Thomas Kessler, Christian Herrmann | Trainer: Werner Herrmann

Urexweiler:  Achim Recktenwald - Dieter Schneid, Elmar Kessler, Lars Kaas, Joachim Brehm, Bernd Recktenwald, Stefan Recktenwald, Helmar Recktenwald, Markus Neis, Thorsten Welter, Marco Recktenwald | Trainer: Stefan Recktenwald

 Tore: 0:1 Helmar Recktenwald (59.), 0:2 Thorsten Welter (75.)

Saarlandpokal

18.02.1995 Preußen - Urexweiler 0:2

1919 - 1945

1945 - 1970

1970 - 1995

1995 - 2019