1946 – 1970

1960/61
Amateurliga
[Level 3]

Auch zu Beginn der Sechziger gehörten die Preussen unter Trainer Schwab zu den Spitzenclubs der Amateurliga.

Zur Saison 1960/61 wechselte allerdings Hansi Spengler zu den Sportfreunden 05 in die Oberliga.

Neu zur Mannschaft kam aus Neuweiler „Hanni“ Huppert. Die Preußen spielten eine souveräne Saison, aber gegen Röchling Völklingen und dem FC Homburg ging man bei Hin- und Rückspiel jeweils als Verlierer vom Platz.

Es zeichnete sich ein Generationswechsel ab, denn die Talente der Jugend brachten enorme Qualität mit.

Die B-Jugend wurde Kreismeister und Vize-Saarlandmeister.

B-Jugend 1960 – v.l.n.r.: Günther Enderlein, Rudi Woll, Gerd Herrmann, Wolfgang Salzmann, Jürgen Decker, Peter Dörr, Hugo Seewald, Dieter Enderlein, Werner Marx; Werner Cornelius, Manfred Kirsch, Hans Mohr, Werner Kessler

Südwestdeutscher Pokal
23.10.1960
Preußen Merchweiler – 1. FC Saarbrücken 1:6 (0:2)

Preussen:  Edgar Busse, Jakob Steil, Willi Buchborn, Winfried Müller, Ernst Bühler, Hans Glaab, Hanni Huppert, Alois Spengler, Herbert Sänger, Lothar Resch, Helmut Sänger

1. FC Saarbrücken: Helmut Maklicza, Albert Keck, Erich Rohe, Horst Thiel, Werner Hesse, Werner Prauß, Horst Remark, Herbert Martin, Rudolf Köhler, Hans-Dieter Diehl, Karl Meng

Tore: 0:1 Rudolf Köhler (5.), 0:2 Rudolf Köhler (32.), 1:2 Winfried Müller (46.), 1:3 Willi Buchborn (75., Eigentor), 1:4 Horst Remark (76.), 1:5 Herbert Martin (87.), 1:6 Horst Remark (90.)

Saarlandpokal: nicht ausgespielt

1960/61 Spitzenspiel Merchweiler : FC Homburg (Welsch, Ernst Bühler, „Edde“ Busse)
1. SV 06 Völklingen (M) 26 67:25 41:11
2. FC Homburg (A) 26 83:33 40:12
3. Preußen Merchweiler 26 63:39 34:18
4. SV Fraulautern 26 43:31 29:23
5. FC St. Wendel 26 48:45 28:24
6. FV Püttlingen 26 45:44 25:27
7. TuS Wiebelskirchen 26 54:51 23:29
8. Hellas Marpingen 26 58:69 23:29
9. VfB Dillingen 26 42:51 23:29
10. SpVgg Quierschied 26 34:44 23:29
11. SV Körprich (N) 26 42:48 21:31
12. FG Heiligenwald (N) 26 44:61 21:31
13. FV 07 Diefflen 26 42:69 21:31
14. SC Altenkessel 26 20:75 12:40

1961/62
Amateurliga [Level 3]

Trainer setzt voll auf die Jugend und hat Erfolg damit

Zwei Spieltage vor Ende der Vorrunde 1961/62 waren die Preußen mit 5:17 Punkten und 9:31 Toren Tabellenletzter.

Nach der 0:3 Niederlage am 29.10.1961 in Marpingen handelte Reinhard Kirsch und verpflichtete Hans-Joachim Plückhahn als Trainer.

Der Trainerwechsel zeigte bereits in der folgenden Partie beim VfB Dillingen Wirkung.

Plückhahn startete mit einer frischen und verjüngten Mannschaft, wobei er 4 Jugendspielern (Manfred Kirsch, Rudi Woll, Werner Cornelius, Dieter Enderlein) den Vorzug gab und leutete mit einem 2:4 Auswärtssieg die Wende ein.

Zum Saisonende belegte man immerhin noch den 6. Platz.

1962 Erste Mannschaft v.l.n.r.: Hanne Plückhahn, Willi Buchborn, Herbert Sänger, Ludwig Schaumlöffel, Winfried Müller, Rudi Woll, Jakob Steil, Lothar Rech, Helmut Sänger, Reinhard Kirsch knieend: Manfred Kirsch, Paul Weller, Ernst Bühler, Alois Spengler

Saisonabschluss in Berlin

v.l.n.r.: (oben) Hanne Plückhan, Jakob Steil, Willi Buchborn, Ernst Bühler, Winfried Müller, Hanni Huppert, Paul Plückhahn, Herbert Sänger, Werner Cornelius, Lothar Rech; (unten) Alois Spengler, Rudi Woll, Werner Kessler, Hermann Konrad, Helmut Sänger
v.l.n.r.: (oben) Willi Buchborn, Hermann Konrad, Hanni Huppert, Lothar Rech, Alois Spengler, Jakob Steil, Helmut Sänger, Ernst Bühler; Herbert Sänger, Rudi Woll, Manfred Kirsch, Winfried Müller, Werner Cornelius
v.l.n.r.: (oben) Lothar Rech, Rudi Woll, Willi Buchborn, Manfred Kirsch, Hanni Huppert; (unten) Helmut Sänger, Winfried Müller, Herbert Sänger

Welche Qualität die Jugend mitbrachte zeigt uns ein Bericht aus der SZ vom Dezember 1962. Es geht hier um ein Spiel der Saarauswahl gegen Luxemburg, bei dem nicht weniger als drei Spieler aus Merchweiler in der Startaufstellung vertreten waren (Manfred Kirsch, Werner Cornelius und Dieter Enderlein). Das Spiel endete übrigens mit einem 4:2 Sieg des Saarländer.

A-Jugend Spieler vor dem Sportheim: Karl-Heinz Kreuzer, Karl-Heinz Persch, Rudi Woll, Werner Cornelius, Werner Kessler
Preußen Merchweiler 1961/62 v.l.n.r.: Hanne Plückhahn, Ernst Bühler, Winfried Müller, Willi Buchborn, Lothar Rech, Rudi Woll, Herbert Sänger | unten: „Hanni“ Huppert, Dieter Enderlein, Manfred Kirsch, Alois Spengler, Helmut Sänger
  Verein Spiele Tore Punkte
1. SV Fraulautern 26 78:26 41:11
2. Viktoria Sulzbach (A) 26 58:22 39:13
3. SV Mettlach (N) 26 58:43 36:16
4. SV Körprich 26 53:53 30:22
5. FC Homburg 26 79:49 28:24
6. Preußen Merchweiler 26 54:51 27:25
7. FC St. Wendel 26 60:59 27:25
8. FV Püttlingen 26 45:45 25:27
9. SpVgg Quierschied 26 49:50 25:27
10. Hellas Marpingen 26 55:63 24:28
11. TuS Wiebelskirchen 26 53:75 22:30
12. FG Heiligenwald 26 47:75 15:37
13. SpVgg Altenwald 26 32:68 14:38
14. VfB Dillingen 26 32:81 11:41
Nach Auswärtsspielen besuchte die Erste Mannschaft die Merchweiler Gastronomie, hier die „Grünen Laterne“. Eine lange gepflegte Tradition.

1962/63
Amateurliga
[Level 3]

1963: Spielszene Preußen – Mettlach; v.l.n.r. Günter Bartnicki, Manfred Kirsch, Winfried Müller, Herbert Sänger, Rudi Woll, Jakob Steil

Der DDR-Oberligaspieler Günter Bartnicki übernahm als Spielertrainer die Preußen. Gute Kontakte zum Fußball der DDR wurden über Jahre bei den Preußen gepflegt.

v.l.n.r.: Herbert Sänger, Günter Bartnicki, Winfried Müller, Rudi Woll

So hätte es nach dem Wunsch des Präsidenten noch viele Jahre weitergehen können.

Die Preußen sind eine feste Größe des saarländischen Fußballs. Die Jugendarbeit ist vorbildlich, der Verein freut sich über enormen Zuspruch und viele treue Zuschauer bei den Heimspielen.

In der Generalversammlung 1962 legte Ferdinand Thull sein Amt nieder, Willi König und Ernst Bühler übernahmen die Vereinsspitze.

Reinhard Kirsch wurde zum Präsident gewählt. Er wird am 01. August 1962 mit der goldenen Ehrennadel des SFV ausgezeichnet.

  Verein Spiele Tore Punkte
1. Viktoria Sulzbach 26 53:35 35:17
2. SV Fraulautern (M) 26 46:28 35:17
3. SV Mettlach 26 47:33 33:19
4. ASC Dudweiler (A) 26 53:38 32:20
5. SV Körprich 26 58:43 31:21
6. Preußen Merchweiler 26 49:36 29:23
7. FV 07 Diefflen (N) 26 48:38 29:23
8. FV Püttlingen 26 33:36 27:25
9. FC 08 Homburg 26 50:48 26:26
10. SpVgg Quierschied 26 52:42 23:29
11. SV Blieskastel (N) 26 42:54 19:33
12. FC St. Wendel 26 36:47 18:34
13. TuS Wiebelskirchen 26 33:93 14:38
14. FC Hellas Marpingen 26 35:64 13:39

1963/64
Amateurliga [Level 3]

Zu Saisonbeginn löste Henner Theobald (Borussia Neunkirchen) Günter Bartnicki als Trainer ab. Aufgrund der Einführung der Bundesliga und der Auflösung der Oberliga und der 2. Oberliga Südwest musste die Amateurliga vier Vereine aufnehmen (Ludweiler, Friedrichsthal, St. Ingbert, Theley) und spielte in dieser Runde erstmals mit 18 Clubs, und sollte bis 1965 wieder auf 16 Vereine abgeschmolzen werden.


Ende 1963 zeigten sich erste Anzeichen der Grubensenkungen, als der Platz großflächig unter Wasser stand.

Fortan war kaum noch ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb möglich. Die letzten Heimspiele der Saison wurden in Quierschied und Heiligenwald ausgetragen.

Die Saarbergwerke erklärten, dass sie für alle finanziellen Nachteile des Vereins aufkommen würden. Doch mit dem drohenden Verlust des Haldy machte sich zunächst Resignation breit, die mit finanziellen Zusagen nicht zu heilen war.

Die Zukunft des Vereins stand auf tönernen Füßen, Präsident Reinhard Kirsch sprach vom drohenden Ruin. Der Start der Reparaturarbeiten war noch nicht absehbar, da unter Tage weiter Kohle abgebaut wurde und somit das endgültige Schadensausmaß noch nicht feststand.

Liga-System ab 63/64 – 65/66:
1. Bundesliga
Regionalliga (5)
1. Amateurliga
2. Amateurliga (2)
A-Klasse (4)
B-Klasse (8)
C-Klasse (12)

  Verein Spiele Tore Punkte
1. Viktoria Sulzbach (M) 34 64:49 45:23
2. SV Ludweiler (A) 34 83:44 44:24
3. FC Homburg 34 80:53 44:24
4. SC Friedrichsthal (A) 34 72:48 43:25
5. ASC Dudweiler 34 71:54 40:28
6. SV St. Ingbert (A) 34 56:46 38:30
7. VfB Theley (A) 34 59:59 38:30
8. Borussia Neunkirchen Amat. (N) 34 73:62 36:32
9. SV Fraulautern 34 58:53 34:34
10. SC Blieskastel 34 65:84 33:35
11. FC St. Wendel 34 68:68 32:36
12. Preußen Merchweiler 34 35:40 32:36
13. SV Mettlach 34 52:58 30:38
14. SpVgg Quierschied 34 52:63 30:38
15. FC Ensdorf (N) 34 57:66 29:39
16. SV Körprich 34 53:75 27:41
17. FV 07 Diefflen 34 41:75 19:49
18. FV Püttlingen 34 38:80 16:52

Vor 50 Jahren feierten sie die Meisterschaft

[Bericht aus der SZ]

Die Preußen B-Jugend von 1964 hat jetzt ihre Saarlandmeisterschaft vor 50 Jahren gefeiert. Die Mannschaft, die von Jugendleiter Ernst Mauer senior betreut und von Ernst Bühler und Willi Buchborn („Schlambi“) trainiert wurde, ließ beim „Fietz“ Erinnerungen aufleben. Man blätterte im Archiv und fand dabei auch einige Zitate des SZ-Autors Wilfried Burr nach dem Finale: „Die beiden Torhüter waren die Besten“ lautete die Schlagzeile. „Strasser und Maurer waren die treibenden Kräfte im Angriffsspiel des neuen Landesmeisters.“ – „. . . aber Boussard mit der Flügelspannweite eines Bussardes flog dem Leder in allen Richtungen der Windrose entgegen und verwehrte ihm das Passieren der Torlinie.“ – „Neben Verteidiger Uwe Keil gefiel bei Merchweiler auch Linksläufer Spengler, ein Bruder des Vertragsspielers Hans Spengler von den Sportfreunden aus Burbach.“ – „Eine Minute später aber hieß es doch 1:0 für die Rothemden als Halbstürmer Strasser mit wuchtigem Kopfball verwandelte.“ – „Das 2:0 entsprang einem Alleingang des verletzten Verteidigers Keil, der als Statist auf dem rechten Flügel stürmte.“ Preußen-Geschäftsführer Peter Scheidhauer gratulierte im Namen des SV Preußen Merchweiler und man erinnerte sich daran, dass auch am 28. Juni 1964 Borussia Neunkirchen in die Erste Bundesliga aufstieg.

v.l.n.r.: Ernst Mauer sen., Helmut Pelka, Rudi Strasser, Ernst Mauer jun., Dieter Schulz, Günter Herrmann, Hein Kessler, Trainer Ernst Bühler. knieend: Adolf Schlicker, Uwe Keil, Josef Boussard, Hans Salzmann, Willi Spengler
2014


1964/65
Amateurliga [Level 3]

Es war soweit. Die Grubenschäden hatten mittlerweile mit Schieflage und Bruchspalten ein Ausmaß angenommen, dass unser Haldy unbespielbar wurde.

Sämtliche Heimspiele mussten die Preußen in Quierschied austragen. Unter diesen Rahmenbedingungen war der Klassenerhalt der Amateurliga unmöglich. Zum Saisonende lag die Mannschaft abgeschlagen mit nur 9 Punkten am Ende der Tabelle. 

Im Grunde traten die Überlegungen hinsichtlich der Spielklasse der ersten Mannschaft völlig in den Hintergrund, denn jetzt ging es um die Existenz des Vereines. Ein Fußballverein ohne wettbewerbsfähiges Sportgelände, möglicherweise sogar der Totalverlust des Haldy. Das war die Perspektive 1965.

Aber in dieser außergewöhnlichen Situation haben die Preußen gezeigt, was in diesem Verein steckt. Totz widrigster Umstände wurden mit Tatkraft und viel Idealismus die Probleme angegangen. Schon bald sollte wieder auf dem Haldy Fußball gespielt werden.

Trainer Theobald verließ den Verein und Manfred Kirsch wechselte für die Saison 1965/66 zum 1. FC Saarbrücken in die Regionalliga Südwest.

  Verein Spiele Tore Punkte
1. SV Ludweiler 32 85:44 47:17
2. SV St. Ingbert 32 72:37 45:19
3. Bor. Neunkirchen Amat. 32 76:48 44:20
4. ASC Dudweiler 32 83:56 40:24
5. SC Großrosseln 32 59:45 40:24
6. FC Homburg 32 99:52 39:25
7. VfB Theley 32 79:62 39:25
8. Viktoria Sulzbach (M) 32 65:50 35:29
9. SV Fraulautern 32 68:45 35:29
10. Rot-Weiß Hasborn (N) 32 53:51 33:31
11. SC Friedrichsthal 32 59:73 31:33
12. SpVgg Quierschied 32 35:53 27:37
13. FC Ensdorf 32 46:73 27:37
14. SV Mettlach 32 27:49 21:43
15. FC St. Wendel 32 37:73 16:48
16. SC Blieskastel 32 46:108 16:48
17. Preußen Merchweiler 32 22:92 9:55


1965/66
2. Amateurliga Ost
[Level 4]

Preußen 1965/66: v.l.n.r.: Winfried Müller, Ernst Mauer, Herbert Sänger, Harald Schäfer, Rudi Woll, Gerd Herrmann, Willi Oman; Edwin Färber, Jakob Steil, Bruno Klomann, Helmut Sänger

Der Start in die 2. Amateurliga war infolge des starken Substanzverlustes schwieriger als man dachte.

Im 1. Spieljahr konnte nur der 6. Platz erreicht werden, aber mit Winfried Rein hatte man einen Trainer gefunden, der den Verein unbedingt zurück in die Amateurliga führen wollte.

  Verein Spiele Tore Punkte
1. SC 07 Heiligenwald 26 115:23 48:6
2. VfB  Hüttigweiler (N) 26 59:35 38:14
3. FC Landsw.-Reden 26 59:27 37:15
4. FC Palatia Limbach 26 69:49 30:22
5. FC Hellas Marpingen 26 54:46 29:23
6. Preußen Merchweiler (A) 26 45:39 29:23
7. VfL Primstal (N) 26 60:66 29:23
8. SV Kerpen Illingen 26 60:53 27:25
9. VfR Schiffweiler 26 45:64 25:27
10. SG Erbach 26 46:68 20:32
11. SV Holz 05 26 40:54 19:33
12. SV Beeden 26 38:72 14:38
13. TSC Blieskastel (A) 26 37:87 12:40
14. FC St. Wendel (A) 26 34:78 9:43

1966/67
2. Amateurliga Ost [Level 4]

Im zweiten Jahr nach dem Abstieg zeigten sich die Preußen stark verbessert, doch in dieser Saison führte an der Teutonia aus Landsweiler kein weg vorbei. Sie dominierten die Klasse und schafften im folgenden Jahr den Aufstieg in die Regionalliga.

Auf dem Haldy tat sich etwas. Als Erweiterung neben den Umkleiden konnte endlich das Sportheim fertiggestellt werden.

Auf dem Foto erkennt man den Grad der Schieflage. Durch Abtragung der Spielfläche wurde die Schieflage egalisiert und es entstand eine Böschung zum Vorteil der Zuschauer. Auch zu sehen ist die damalige „Toilettenanlage“ hinter dem Tor mit einem Sichtschutz aus Holz.

Anbau Jugendheim fertiggestellt

Im Saarländischen Fußball gibt es eine kleine Änderung. Aus dem Kreis Mittelsaar wird der Nordsaarkreis, und aus aus dem Kreis Blies/Pfalz wird der Ostsaarkreis.

Liga-System ab 66/67 – 73/74:
1. Bundesliga
Regionalliga
1. Amateurliga
2. Amateurliga (2)
A-Klasse (4)
B-Klasse (8)
C-Klasse (12)

  Verein Spiele Tore Punkte
1. Teutonia Landsw.-Reden 26 82:20 44:8
2. SV Kerpen Illingen 26 47:30 34:18
3. VfB Alkonia Hüttigweiler 26 53:48 32:20
4. Preußen Merchweiler 26 61:44 31:21
5. Palatia Limbach 26 59:48 31:21
6. SV Holz 26 59:51 30:23
7. TuS Wiebelskirchen (N) 26 60:41 27:25
8. SV Urexweiler (N) 26 45:44 27:25
9. Hellas Marpingen 26 52:46 26:26
10. SV Beeden 26 59:59 25:27
11. VfL Primstal 26 59:54 21:31
12. VfR Schiffweiler 26 37:54 17:35
13. SG Erbach 26 37:106 12:40
14. TSC Blieskastel 26 27:92 7:45
D-Jugend Gruppenmeister: v.l.n.r. Alfred Kremp, G. Koszyk, Uwe Ehrlich, Rainer Zimmer, Michael Wilhelm, Stefan Schmidt, Josef Kleer, Reichert; Johann Bugiel, Jürgen Zimmer, Friedhelm Siffrin, Uwe Reichert, Alfred Hansen – mit Autogramm von Fritz Walter!

1967/68
2. Amateurliga Ost [Level 4]

Nach den starken Leistungen der vorigen Saison war der Glaube an die Meisterschaft wieder zurück.

Es wurde Herzschlagfinale, bei dem die Preußen mit einer hervorragenden Abwehr um Winfried Müller („Schassler“) erst zum Ende die Meisterschaft um 2 Punkte verpassten.

Das machte Hoffnung. Man wusste um seine Stärken und fieberte der kommenden Saison entgegen.

1968 B-Jugend Peter Scheidhauer, werner Gerber, Hellbrück, Busse, Oswald Büchner, Schröder, Edmund Pelka; Gerhard Dörr, Meiser, Bernd Fuchs, Benno Kland, Gernot Jung

  Verein Spiele Tore Punkte
1. Blau-Weiß Oberthal (N) 26 91:33 43:9
2. Preußen Merchweiler 26 83:28 41:11
3. TuS Wiebelskirchen 26 57:30 39:13
4. Hellas Marpingen 26 62:39 29:23
5. Vfl Primstal 26 54:49 29:23
6. VfB Alkonia Hüttigweiler 26 38:55 28:24
7. SV Beeden 26 47:59 24:28
8. SV Kerpen Illingen 26 49:48 23:29
9. FC Palatia Limbach 26 54:58 23:29
10. SV Hellas Bildstock (N) 26 44:55 22:30
11. SV Holz 05 26 67:60 21:31
12. SV Urexweiler 26 36:63 19:33
13. SG Erbach 26 37:71 17:35
14. VfR Schiffweiler 26 27:98 6:46

1968/69
2. Amateurliga Ost [Level 4]

Wie in der Saison davor glaubten die Preußen, dass sie den Wettbewerb kontrollieren könnten.

Den FV Eppelborn hatten sie nicht auf der Rechnung und mit 3 Punkten Vorsprung holte sich der Aufsteiger die Meisterschaft.

Den Preußen blieb erneut nur der undankbare zweite Platz.

Preußen 1969 v.l.n.r.: Kurt Meiser, Ernst Mauer, Rudi Woll, Harald Schäfer, Winfried Müller, Edwin Färber, Hans Salzmann, Lothar Deubel; knieend: Helmut Sänger, Bruno Klomann, Herbert Sänger


v.l.n.r.: Schneider, Hellbrück, Schröder, Zimmer, Paul Clemens, Werner Gemenig, Peter Scheidhauer; Müller, Oswald Büchner, Bernd Fuchs, Werner Gerber, Becker

Bei der A-Jugend lief es deutlich besser: sie wurden Meister und stiegen mit Horst Kirsch als Trainer in die Landesklasse auf.

1969 schaffte unser Jugendspieler Uwe Reichert (damals 13 Jahre) den Deutschen Rekord im Fußball-jonglieren.

  Verein Spiele Tore Punkte
1. FV Eppelborn (N) 26 54:21 41:11
2. Preußen Merchweiler 26 54:32 38:14
3. Hellas Marpingen 26 71:33 36:16
4. FC 08 Homburg Amat. (N) 26 63:35 32:20
5. SC 07 Heiligenwald (A) 26 42:36 28:24
6. SV Beeden 26 54:53 27:25
7. SV Kerpen Illingen 26 45:51 25:27
8. TuS Wiebelskirchen 26 51:39 24:28
9. VfB Alkonia Hüttigweiler 26 38:45 23:29
10. Vfl Primstal 26 34:40 22:30
11. FC Palatia Limbach 26 26:41 21:31
12. SV Holz 05 26 37:69 18:34
13. SV Urexweiler 26 33:70 17:35
14. SV Hellas Bildstock 26 30:67 12:40

1969/70
2. Amateurliga Ost
[Level 4]

Preußen 1969: Julius Herrmann, Rainer Reichert, Edwin Färber, Herbert Sänger, Harald Schäfer, Edgar Oellig, Ernst Mauer, Uwe Keil, Winfried Rein, Ludwig Schaumlöffel: Kurt Meiser, Hans Salzmann, Bruno Klomann, Rudi Woll, Helmut Sänger

Das 50-jährige Jubiläum stand ins Haus. Trainer Winfried Rein startete mit seiner Mannschaft den dritten Anlauf zur Meisterschaft, aber die Bilanz des Jahres war ein guter 4. Platz.

Erneut ließ die Abwehr um Winfried Müller nicht mehr als 25 Gegentore in 26 Spielen zu.

2. Mannschaft 1969 Herbert Schulz, Willi Spengler, Höwer, Benno Kland, Glaab, Busse, Werner Kessler, Karl-Heinz Kreuzer; Heinz Lovisa, Werner Scherer, Hans Mohr, Wolfgang Andreis

  Verein Spiele Tore Punkte
1. FC Homburg A 26 71:34 40:12
2. ASV Kleinottweiler (A) 26 60:29 39:13
3. SpVgg Quierschied (A) 26 58:35 34:18
4. Preußen Merchweiler 26 56:25 33:19
5. SV Kerpen Illingen 26 57:25 33:19
6. FC Freisen (N) 26 61:37 33:19
7. SV Beeden 26 59:51 28:24
8. SSV Wellesweiler (N) 26 33:45 24:28
9. VfL Primstal 26 24:47 23:29
10. SC Heiligenwald 26 26:42 19:33
11. Hellas Marpingen 26 32:42 19:33
12. TuS Wiebelskirchen 26 31:53 16:36
13. Alkonia Hüttigweiler 26 28:53 14:38
14. Palatia Limbach 26 21:60 9:43

1969 50 Jahre SV Preußen

Die 50-Jahr Feier

– Ende des zweiten Kapitels –