1919 – 1945

1923/24
Gau Blies; Kreis Saar-Blies; Bezirk Rheinhessen-Saar
B-Klasse [Level 4]

1923 Sportplatz „Im Solch“

Eine gut gelegene Spielstätte musste gefunden werden, auf dem man erfolgreich Fußball spielen konnte. 1923 stellte die Gemeinde ein Waldgelände Im Solch (heute Wasgau Markt) zur Verfügung, dass zunächst mit vereinten Kräften in 4 Monaten abgeholzt werden musste. Am 29. Juli 1923 veranstaltete die Viktoria einen „Fußballwerbetag“, an dem der neue Sportplatz festlich eingeweiht wurde. Im August 1923 konnte das erste Punktspiel auf dem neuen Sportgelände ausgetragen werden.

Eine Änderung gab es 1923 im Ligasystem. Durch die ständig wachsende Zahl der neu gegründeten Vereine wurde als höchste Spielklasse die Bezirksliga über der Kreisliga eingeführt.

Spielsystem:
Bezirksliga
Kreissliga
A-Klasse
B-Klasse
C-Klasse

VereinSp.TorePunkte
1. 16 0:0 0:0
2. 16 0:0 0:0
3. 16 0:0 0:0
4. 16 0:0 0:0
5.SV Viktoria Merchweiler 16 0:0 0:0
6. 16 0:0 0:0
7. 16 0:0 0:0
8. 16 0:0 0:0
9.160:00:0

1924/25
Gau Blies; Kreis Saar-Blies; Bezirk Rheinhessen-Saar
B-Klasse [Level 4]

1925 Die schwarze Elf der Viktoria

Der Verein hatte jetzt damit zu kämpfen, dass viele Mitglieder nach Amerika auswanderten. So mussten die jungen Spieler (15 bzw. 16 jährige Spieler) in der ersten Mannschaft ran. Der Mythos der „Schwarzen Viktoria“ entstand.

Der Sportplatz „Im Solch“ wurde in den 1920er Jahren immer öfter zum Streitpunkt zwischen Vereinen im Hinblick auf die Nutzung und Instandhaltung des Geländes. Pächter waren die Viktoria und der Turnverein Merchweiler, die gemeinsam eine Arbeitsgemeinschaft zur Organisation rund um den Sportplatz bildeten. Die sportlichen Aktivitäten beider Vereine waren allerdings schwer unter einen Hut zu bekommen.

Zudem entstanden neue Sportvereine, die eine Nutzung des Sportgeländes ebenfalls für sich beanspruchten. Nicht selten musste die Gemeinde schlichtend eingreifen, doch eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung war nicht in Sicht.

1925: Die schwarze Elf der Viktoria
Klasen, Kessler, Schmitt, Sänger, Lesch, Maurer, Best, Dörr, Mees, Kirsch | knieend: Busse, Müller, Leibenguth
VereinSp.TorePunkte
1. 16 0:0 0:0
2. 16 0:0 0:0
3. 16 0:0 0:0
4. 16 0:0 0:0
5.SV Viktoria Merchweiler 16 0:0 0:0
6. 16 0:0 0:0
7. 16 0:0 0:0
8. 16 0:0 0:0
9.160:00:0

1925/26
Gau Blies; Kreis Saar-Blies; Bezirk Rheinhessen-Saar
B-Klasse [Level 4]

Der Verein meldet:
– 45 aktive Spieler (2 Mannschaften)
– 30 Jugendspieler (2 Mannschaften)
– 30 Schüler (2 Mannschaften)
– keine AH
– 20 passive Mitglieder
(125 gesamt)



1.Mannschaft: Richard Nicklas, Franz Zippel, Ferdinand Beuren, Martin Schirra, Hermann Enderlein, Ludwig Schaumlöffel, Baus, Felix Kirsch, Arthur Dörr, Bernhard Schmitt, Heinrich Lukas, Eduard Schlaucher, Hugo Enderlein

VereinSp.TorePunkte
1.SV Altenwald 16 0:0 0:0
2.SV 1919 Friedrichsthal 16 0:0 0:0
3.VfR Kerpen 09 Illingen 16 0:0 0:0
4.TSV Oberlinxweiler 16 0:0 0:0
5.SV Viktoria Merchweiler 16 0:0 0:0
6.SV Ottweiler 16 0:0 0:0
7.FTV Ottweiler 16 0:0 0:0
8.SpVgg Borussia Spiesen 16 0:0 0:0
9.VfB Wiebelskirchen160:00:0

1926/27
B-Klasse Kreis Blies-Pfalz Gau Blies Gr. [Level 4]

1.Mannschaft: Jakob Fuchs, Franz Zippel, Heinrich Lukas, Hugo Enderlein, Hermann Enderlein, Ludwig Schaumlöffel, Paul Meiser II, Martin Schirra, Bernhard Schmitt, Felix Kirsch, Eduard Schlaucher

VereinSp.TorePunkte
1. 16 0:0 0:0
2. 16 0:0 0:0
3. 16 0:0 0:0
4. 16 0:0 0:0
5.SV Viktoria Merchweiler 16 0:0 0:0
6. 16 0:0 0:0
7. 16 0:0 0:0
8. 16 0:0 0:0
9.160:00:0

1927/28
B-Klasse Kreis Blies-Pfalz Gau Blies Gr. [Level 4]

Erste Mannschaft Viktoria (gestreifte Trikots): Jakob Fuchs, Paul Meiser II, Viktor Ripplinger, Martin Schirra, Hugo Enderlein, Felix Kirsch, Oskar Nicklas, Robert Meiser, Bernhard Schmitt, Eduard Schlaucher, Theo Ripplinger

Änderung auf Verbandsebene: Am 13. November 1927 wurde die Fusion mit dem Süddeutschen Verband für Leichtathletik beschlossen. Der neue Name des Verbandes lautete Süddeutscher Fußball- und Leichtathletik-Verband.

VereinSp.TorePunkte
1. 16 0:0 0:0
2. 16 0:0 0:0
3. 16 0:0 0:0
4. 16 0:0 0:0
5.SV Viktoria Merchweiler 16 0:0 0:0
6. 16 0:0 0:0
7. 16 0:0 0:0
8. 16 0:0 0:0
9.160:00:0

1928/29
B-Klasse Kreis Blies-Pfalz Gau Blies Gr. 4 [Level 4]

1928 ist Fußball in Merchweiler populär geworden. Zwischenzeitlich hat der Verein 225 Mitglieder und kann als Meister der B-Klasse in die A-Klasse aufsteigen. Nach der Meisterschaft in der Gruppe 4 musste eine Meisterschaftsrunde der Gruppenmeister mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, aus der Viktoria als Gaumeister hervorgeht.

Im gleichen Jahr erreicht die Jugendmannschaft die Kreismeisterschaft. Diese Erfolge ließen in der Gemeinde aufhorchen. Immer mehr Merchweiler Bürger wollten die Spiele besuchen. Viele Männer, die sich bislang passiv dem Treiben um den Fußball verhalten hatten, konnten als Freunde des Sports gewonnen werden.

Aus dieser Zeit darf eine Name eines Mannes nicht unerwähnt bleiben, der sich besondere Dienste um den Sport erworben hat. Emil Weiler, der den Vorsitzenden Ferdinand Thull in seiner Arbeit unterstützte, erteile theoretischen Fußball-Unterricht und war am inneren Aufbau des Vereins maßgeblich beteiligt

    Zum Vorstand gehörten damals:

  • Ferdinand Thull, 1. Vorsitzender
  • Alois Alger, 2. Vorsitzender
  • Robert Meiser, Geschäftstführer
  • Felix Kirsch, Schriftführer
  • Josef Mebs, Kassenführer
  • Emil Weiler, Ratsmitglied
  • Fritz Keil, Spielausschuß
  • Eugen Poitiers, Spielausschuß
  • Andreas Mailänder, Spielausschuß
VereinSp.TorePunkte
1. 16 0:0 0:0
2. 16 0:0 0:0
3. 16 0:0 0:0
4. 16 0:0 0:0
5.SV Viktoria Merchweiler 16 0:0 0:0
6. 16 0:0 0:0
7. 16 0:0 0:0
8. 16 0:0 0:0
9.160:00:0
Meister und Aufsteiger in die A-Klasse Viktoria Merchweiler v.l.n.r.: Albert Grewenig, Hartzheim, Hein Petry, Paul Betscheider, Erwin Kleer, Lorenz Grewenig, Reinhard Kirsch, Kessler, Kleer, Hubert Schumacher, Eugen Poitiers, Emil Guckert | Ewald Engel, Franz Walz, Bernhard Schmitt
Jugendmeister: v.l.n.r.: R. Meiser, Detemple, Meiser, Zeller, Baltes, Bethscheider, O. Guckert, Schreiner, Kuhn, Kirchner, Hubert Meiser, Nicklas „Dick“, J. Kleer, J. Jung

1929/30
A-Klasse Blies-Pfalz Gruppe Fischbach [Level 3]

Im ersten Jahr in der A-Klasse wechselten die Viktorianer in den neu gegründeten Gau (Gruppe) Fischbach. Der Klassenerhalt war das Ziel und wurde erreicht.

VereinSp.TorePunkte
1. 16 0:0 0:0
2. 16 0:0 0:0
3. 16 0:0 0:0
4. 16 0:0 0:0
5.SV Viktoria Merchweiler 16 0:0 0:0
6. 16 0:0 0:0
7. 16 0:0 0:0
8. 16 0:0 0:0
9.160:00:0

1930/31
A-Klasse Blies-Pfalz Gruppe Fischbach [Level 3]

1931 – Die „Preußen“ werden im Kaisersaal gegründet
Soweit so gut, könnte man sagen. Wie geht es nun weiter? Sportliche Erfolge sind da, aber der Verein hat noch keine dauerhafte Heimstätte, in der nun einmal der Verein „lebt“. Dazu die ständigen Kompromisse bezüglich der Nutzung. Es gab offensichtlich eine Gruppe Vereinsmitglieder, die sich mit den Gegebenheiten im Solch nicht zufrieden geben wollten. Die Gebrüder Jochum stellten auf Nachfrage das Gelände hinter dem Kaisersaal auf Mietbasis zur Verfügung.

Eine Gruppe „Viktorianer“ um Ferdinand Thull und Reinhard Kirsch griffen diese Gelegenheit auf und begannen damit, das Gelände für den Spielbetrieb herzurichten. Der Sport-Club Preußen wurde im Kaisersaal ins Leben gerufen und die Preußen spalteten sich in der Sommerpause von der Viktoria ab.

Auch mit diesem Sportgelände, daß man sich zunächst wieder in mühevoller Arbeit herrichten musste, sollte es nach wenigen Jahren zwischen Verein und Vermieter zu Zerwürfnissen kommen.

VereinSp.TorePunkte
1.SV Eintracht Altenwald 18 0:0 0:0
2.FV Fischbach-Camphausen 18 0:0 0:0
3.VfR Kerpen Illingen 18 0:0 0:0
4.VfB Sulzbach 18 0:0 0:0
5.Viktoria Merchweiler 18 0:0 0:0
6.SC Neuweiler 18 0:0 0:0
7.SV Schnappach 18 0:0 0:0
8. SV Thalexweiler 18 0:0 0:0
9. 18 0:0 0:0
10. 18 0:0 0:0

Warum eigentlich „Preußen“?

Zum Hintergrund: In der „Kaiserzeit“ war Merchweiler Teil Preußens, gehörte zum Regierungsbezirk Trier. Nach dem Ersten Weltkrieg kam das Saargebiet durch den Versailler Vertrag unter die Regierung des Völkerbundes und wurde für 15 Jahre unter französische Verwaltung gestellt. Alle saarländischen Parteien unterstützten damals den Wunsch zur Rückkehr in das Deutsche Reich.

Die genauen Beweggründe für die Namensgebung sind nicht überliefert. Üblich waren in dieser Zeit Vereinsnamen, die einen Bezug zu Deutschland herstellten (Germania, Teutonia, Borussia, Alemannia). Man kann aber heute sagen, dass bei der Suche nach einem Namen zu fortgeschrittener Stunde bei der Vereinsgründung im Gasthaus „Kaisersaal“ (in der damaligen Kaiserstrasse) irgendwie „Preußen“ auf der Hand lag.

Hinter der Entscheidung ein politisches Statement zu vermuten, wäre zwar nicht auszuschließen, aber doch irgendwie weit hergeholt. Es ging ja wie heute auch nicht um Politik, sondern es ging in erster Linie um Fußball.

1931/32
A-Klasse Mittelsaar Gruppe 2 (Viktoria) [Level 3]
B-Klasse Mittelsaar Gruppe 2 (Preussen)
[Level 4]

SpVgg Viktoria 1919 Merchweiler

Am Samstag 01. August 1931 fand die Platzeinweihung der neuen Anlage hinter dem Kaisersaal statt. Im Rahmen dieser Sportwerbetage trat man erstmals als Spielvereinigung Viktoria 1919 Merchweiler in die Öffentlichkeit. Der Verein meldet 200 Mitglieder, drei aktive Mannschaften und zwei Jugendmannschaften. Die 3. Mannschaft war als „Preußen Merchweiler“ in der B-Klasse Mittelsaar Gruppe 2 gemeldet. Mit nur einer Niederlage werden sie Meister ihrer Klasse.


1932/33
v.l.n.r.: Robert Martin, Dieter Haupert, Hugo Enderlein, Jakob Baltes, Otto Guckert, Franz Walz (TW), Reinhard Kirsch, Ewald Engel, Bernhard Schmidt, Emil Guckert, Robert Meiser, Hubert Schumacher



Die Sportwerbetage wurden mit einem Freundschaftsspiel der „neuen“ Viktoria gegen den SV 06 Sulzbach eröffnet, welches mit 2:0 (1:0) erfolgreich für die Viktoria endete.

Nach dem Spiel fand um 20:00 Uhr im Kaisersaal der Festkommers statt.

Weitere Spiele der Sportwerbetage:

Sonntag, 02. August 1931
Merchweiler 3 – Göttelborn 2 3:1
Merchweiler Jugend – Göttelborn Jugend -:-
Merchweiler 2 – Altenwald 2 1:0
Göttelborn 1 – Holz 2 2:1
Gennweiler 1 – Kaisen (Uchtelfangen) 1 4:0
Holz 1 – Forbach 1 6:0
Illingen 1 – Wemmetsweiler 1 1:4
Merchweiler 1 – Altenwald 1 0:1

Montag, 03. August 1931
Merchweiler AH – Kaisen (Uchtelfangen) AH 1:4
Merchweiler – Quierschied 0:1 (0:0)

Den Abschluß der Sportwerbetage bildete am Abend eine Festveranstaltung.



VereinSp.TorePunkte
1.SV Eintracht Altenwald 18 0:0 0:0
2.FV Fischbach-Camphausen 18 0:0 0:0
3.VfR Kerpen Illingen 18 0:0 0:0
4.VfB Sulzbach 18 0:0 0:0
5.SpVgg Viktoria 1919 Merchweiler 18 0:0 0:0
6.SC Neuweiler 18 0:0 0:0
7.SV Schnappach 18 0:0 0:0
8.SV Wemmetsweiler (N) 18 0:0 0:0
9.SV Thalexweiler 18 0:0 0:0
10.SV Wahlschied (N) 18 0:0 0:0

VereinSp.TorePunkte
1. SC Preussen Merchweiler 14 0:0 0:0
2.Hüttigweiler-Raßweiler 14 0:0 0:0
3.Kaisen 14 0:0 0:0
4.Kutzhof 14 0:0 0:0
5.SV Stennweiler 14 0:0 0:0
6.Gennweiler 14 0:0 0:0
7.Göttelborn 14 0:0 0:0
8.Welschbach-Hirzweiler 14 0:0 0:0

1932/33
A-Klasse Mittelsaar Gruppe Fischbach
[Level 3]


VereinSp.TorePunkte
1. 16 0:0 0:0
2. 16 0:0 0:0
3. 16 0:0 0:0
4. 16 0:0 0:0
5.SC Preussen Merchweiler 16 0:0 0:0
6. 16 0:0 0:0
7. 16 0:0 0:0
8. 16 0:0 0:0
9.160:00:0

1933/34
Gau 13 Südwest Bezirk Saar Kreisklasse 1, Gruppe Blies
[Level 3]

Am 06. August 1933 wurde der Süddeutsche Fußball- und Leichtathletik-Verband aufgelöst. Das Ligasystem änderte sich unter dem Hakenkreuz ab der Saison 1933/34. Deutschland wurde in 16 Bezirke (Gau) eingeteilt. Der Saarländische Fußball war Bestandteil des Gau 13 (Südwest), ab 01. Oktober 1941 Gau Westmark. Oberste Spielklasse war demnach die Gauliga (ab 1940/41 Bereichsklasse), darunter fand man die Bezirksklasse (später 1. Klasse), darunter die Kreisklasse (2. Klasse).


Der Nationalsozialistische Reichsbund für Leibesübungen (NSRL) war die Dachorganisation des Sports in Deutschland während der NS-Diktatur. Deren Abzeichen finden wir auf der Spielkleidung aller Mannschaftsfotos. Die Spiele wurden mit Hitlergruß begonnen und beendet.

VereinSp.TorePunkte
1. 16 0:0 0:0
2. 16 0:0 0:0
3. 16 0:0 0:0
4. 16 0:0 0:0
5.SC Preussen Merchweiler 16 0:0 0:0
6. 16 0:0 0:0
7. 16 0:0 0:0
8. 16 0:0 0:0
9.160:00:0

1934/35
Gau 13 Südwest Bezirk Saar Kreisklasse 1, Gruppe Blies
†† [Level 3]

Die „Preußen“ etablieren sich als Verein der Gemeinde
Die Zeit der Findung ist abgeschlossen. Die Merchweiler Fußballfreunde haben nun alle bei den Preußen ihre Heimat gefunden. Die Jugendabteilung vermeldet großen Zuspruch in der Gemeinde, steigende Mitgliederzahlen. Der Fußball ist in Merchweiler angekommen.

In unserer Chronik sind wir nun mitten im dunkelsten Kapitel der Deutschen Geschichte angelangt. Mit der „Saarabstimmung“ vom 13. Januar 1935 stimmten 90,73 % der Bevölkerung für den Anschluss des Saargebietes an Hitler-Deutschland.

Stimmzettel 1935 (Quelle: wikipedia)



Am 01. März 1935 wurde das Saarland Teil des Nationalsozialistischen Deutschlands. Damit einher ging auch die Gleichschaltung der Vereine und Verbände im Saarland. Ziel der Gleichschaltung, eine Terminologie der Nationalsozialisten, war die Abschaffung aller bestehenden Systeme und natürlich auch der Zugriff der NSDAP bis in den letzten Winkel der Gesellschaft.

Es gab auch beim Sport-Club Preussen Schnittmengen des Regimes und des Sports, bei denen sich die Parteizugehörigkeit des Vorsitzenden Ferdinand Thull sicher nicht nachteilig für den Verein auswirken sollte.

Wir möchten allerdings nicht den Versuch unternehmen, dieses Thema vollständig aufzuarbeiten und überlassen das entsprechenden Fachleuten. Gerne verweisen wir an dieser Stelle an die hervorragende Arbeit „Silbernes Vereinsjubiläum und Arierparagraph“ von Ralf Pirmann (FC 08 Homburg).

VereinSp.TorePunkte
1. 16 0:0 0:0
2. 16 0:0 0:0
3. 16 0:0 0:0
4. 16 0:0 0:0
5.SC Preussen Merchweiler 16 0:0 0:0
6. 16 0:0 0:0
7. 16 0:0 0:0
8. 16 0:0 0:0
9.160:00:0
Preussen 1934/35 v.l.n.r.: Robert Meiser, Jakob Baltes, Jakob Mees, Willi Mees, Fritz Koch, Greif, Egon Gerber, Edgar Fuchs, Baltes, Hubert Schumacher, Josef Wagner, Leo Kirsch, Reinhard Kirsch