Schiller kam, sah und traf

Schiller kam, sah und traf

SV Merchweiler – SV Habach 0:2 (0:1)

Gegen eine resolut auftretende Truppe mit einem eiskalten Stürmer hatten wir am Samstag kein probates Gegenmittel. Habach siegte letztlich verdient mit zwei Toren von Sven Schiller. Dass der erfahrene Knipser immer für einen Treffer gut ist, wussten wir eigentlich. Trotzdem ließ man ihm viel zu viel Raum. Die Quittung kam schon ganz früh: Plein vernascht mit „Beini“ unsere Abwehr, flankt präzise auf Schiller. Der kann völlig ungestört zum Kopfball hoch steigen und unters Gebälk nicken: 0:1 (7. Minute). Das Match ist wie stets gegen Habach sehr körperbetont. Immer wieder kleine Fouls, zumeist im Rücken von Schiedsrichter Paulus. Wir wehren uns zwar, treten dabei aber oft zu ungestüm und aggressiv auf. Das sollte im weiteren Verlauf des Spiels Konsequenzen haben. Bis auf wenige Schussversuche von Mario Valtchev und eine Chance von Aaron Zewe (35.) sind wir im gesamten Match zu harmlos, Zenner und Gräsel werden sehr eng gedeckt, können sich ganz selten durchsetzen. Und Hüne Jan Schäfer im Tor gilt es ja auch erst einmal zu überwinden. Habach lässt weitere Möglichkeiten liegen (38./39.), die Bälle streichen knapp am Kasten von Pascal Haus vorbei. Lukas Hornung muss nach einem üblen Ellbogencheck gegen den Kopf verletzt ausscheiden, David Jostock kommt in der zweiten Hälfte rein.

Marcel Zenner verliert wenige Minuten nach Wiederanpfiff die Nerven, holt sich im Zweikampf erst einmal gelb, hakelt dann auch noch gegen Keeper Schäfer, der lässt sich fallen, Ampelkarte, runter vom Platz. Damit erweist unser Stürmer seinen Mannschaftskameraden natürlich einen Bärendienst. In Unterzahl ist das Spiel nun nicht mehr zu drehen. Pascal kann noch zwei Bälle aus kurzer Distanz parieren, In der 75. Minute bringt Habach dann aber erwartungsgemäß nach unnötigem Ballverlust in unseren Reihen einen Konter erfolgreich zu Ende. Caspar sprintet nach vorne und legt für Schiller auf, der nur noch flach einschieben muss. Christof Rauber holt sich zu allem Überfluss auch noch gelb-rot kurz vor dem Ende.

Das war nicht unser Samstag. Aufsteiger Marpingen marschiert weiter voller Euphorie vorneweg, wir müssen nach der dritten Niederlage in Folge endlich wieder die Kurve bekommen. Am zehnten von 30 Spieltagen aber bereits von einer Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft zu reden, wie in manchen Foren zu lesen war, ist dann aber doch etwas zu verfrüht. Da liegen noch viele Spiele vor uns – und den anderen Teams.
Fink erzielt in einem Match fünf Treffer

SV Merchweiler 2 – SC Eiweiler: 6:5 (3:2)

Mit Eiweiler wartete am Sonntag wie zuletzt gegen Stennweiler erneut eine erste Mannschaft auf das Team von Mario Köbrich. Im Kader waren Domenico Rao und Janick Fink aus der ersten Mannschaft. Es sollte ein überaus torreiches und spannendes Match werden. Wir führten immer wieder, aber Eiweiler ließ nie locker. Finks Elfmetertreffer in der 5. Minute folgte nach Gegentreffer die erneute Führung zum 2:1 (Torschütze Weber) , dann übernahm Janick Fink alle weiteren Tore! Zur Pause 3:2, nach dem Wiederanpfiff Ausgleich für Eiweiler zum 3:3, Fink zum 4:3, 5:3 und 6:3. Alles gelaufen? Von wegen! Eiweiler schlägt in einer Minute mit zwei weiteren Treffern zurück zum 6:4 und 6:5. Dabei blieb es dann auch.

Die nächsten Termine
Sonntag, 15. Oktober 2017, VfL Primstal 2 – SV Merchweiler
Sonntag, 15. Oktober 2017, 13.15 Uhr: SG Saubach 2-SV Merchweiler 2

Vorschau Saarlandpokal:
Im Saarlandpokal erwarten wir den Oberligisten FV 07 Diefflen am Mittwoch, 18. Oktober 2017, um 19 Uhr auf dem Haldy. Gewiss eine harte Nuß. Der 110-jährige Verein spielt seit 2016 schließlich zwei Klassen höher und hält sich momentan im oberen Drittel der Tabelle. Poß, Fritsch und Haase sind die erfolgreichsten Torschützen. Wir müssen schon einen sehr guten Tag erwischen, um dieses Team herauszufordern oder gar zu stoppen. Aber im Pokal und unter Flutlicht hat es schon manche Überraschung gegeben. Also: Mutig ran im Achtelfinale! Wir haben schließlich nichts zu verlieren. Und die Zuschauer erwartet ein reizvolles Duell David gegen Goliath.

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